Neue Tribüne an TuS Freiberg übergeben

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Bild: Bürgermeister Dirk Schaible (li.) mit dem 1. Vorsitzenden des TuS Freiberg Eberhard Müller | Foto: © schau.media kommunikation
Einweihung bei sonnigem Traumwetter am Lugauf-Sportplatz

Freiberg a. N.| „Was lange währt wird endlich gut,“ äusserte sich Freibergs Bürgermeister Dirk Schaible bei seiner Einweihungsrede. Tatsächlich hat es 3 Jahre gedauert zwischen dem Abriß der alten Tribüne und der Realisierung der neuen Stehplatz-Tribüne. 3 Jahre, in denen der TuS Freiberg auf die Einnahmen aus Getränke- und Würstchenverkauf verzichten musste. „Doch nun freuen wir uns darüber, dass der TuS nach langer Durststrecke den Verkauf wieder aufnehmen kann,“ so das Freiberger Stadtoberhaupt. „Das Objekt passt sich schön in die Umgebung an und nun steht vielen Siegen des TuS nichts mehr im Wege.“

Bild: Gut gefüllte Tribüne | Foto: © schau.media kommunikation

Auch der 1. Vorsitzende des TuS Freiberg, Eberhard Müller, zeigte sich sehr zufrieden über den Neubau und die zwei Verkaufs-Container. Müller bedankte sich im Namen des TuS Freiberg bei der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat, die dieses Projekt genehmigt hatten.

Den Auftakt der Einweihung übernahmen die Bambinis des TuS, die ein Freundschaftsspiel gegen den VfR Großbottwar bestritten. Schon bei den Kleinen konnte man den Ehrgeiz der Spieler sehen. Nach den Ansprachen übernahmen dann die Erwachsenen Spieler der 1. Mannschaft des TuS das Zepter und bestritten ihr letztes Saisonspiel gegen den VfR Großbottwar.

Bild: Die Bambinis im Angriff | Foto: © schau.media kommunikation

Zahlreiche Zuschauer waren gekommen, nicht nur wegen der Spiele. Die gut gefüllte Tribüne und Schlangen vor dem Getränke- und Wurstverkauf zeigte, welch hohen Stellenwert der Großverein in Freiberg hat. So hofft man auch weiterhin auf gute Ergebnisse bei den Kickern und ebenso gute Umsätze beim Verkauf.

Wo viel Sonne ist, ist auch immer etwas Schatten. So fiel die grobe Beschaffenheit des Makadambodens der Tribüne negativ auf. Durch die Grobporikeit setzt sich hier der Schutz fest und kann nur schlecht entfernt werden. Hier wäre sicher ein glatter Boden besser gewesen. Wie von Insidern zu erfahren war, wurde der Boden auch ohne Gefälle gelegt, bei stärkeren Regenfällen sammelt sich das Wasser in großen Pfützen. Ebenfalls negativ fällt ein offensichtlicher Blitzableiter auf, der über den offenen Boden verläuft – eine heimtückische Stolperfalle. Hier kann sicherlich noch nachgebessert werden.

Foto: © schau.media kommunikation

Insgesamt kann man sich aber über eine tolle Stehplatz-Tribüne freuen, die ausreichend Platz und Schutz vor Wind und Wetter bietet und so einen ungetrübten Genuss der Fußballspiele sichert. Für den TuS Freiberg ist ein langer Traum in Erfüllung gegangen, dafür ist man der Stadtverwaltung dankbar.