Polizei-Report Kreis Ludwigsburg | Woche 16

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Löchgau: Motorradfahrer verletzt sich bei Sturz
Ein 57-jähriger Motorradfahrer war mit seiner Honda-Maschine am Samstag um 15:40 Uhr von Löchgau auf die Landesstraße 1141 in Richtung Kleinsachsenheim aufgefahren, als er kurz nach Löchgau in einer leichten Linkskurve zu Sturz kam. Offenbar hatte er den Fahrbahnverlauf falsch eingeschätzt und die Kontrolle verloren. Anschließend prallte er in einen Leitpfosten und in die Halterung eines Verkehrszeichens und beschädigte beides. Er selbst zog sich einen Knochenbruch am Arm und Schürfwunden zu und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Sein Motorrad wurde stark beschädigt. Die Gesamthöhe des Sachschadens beträgt schätzungsweise 3.200 Euro.

Kornwestheim: Zeugensuche nach Unfallflucht am Bahnhofsplatz
Zwischen Samstagabend, 19:20 Uhr und dem frühen Sonntag, 0:30 Uhr beschädigte ein bislang unbekanntes Fahrzeug beim Ein- oder Ausparken am Kornwestheimer Bahnhofsplatz einen parkenden Pkw der Marke Mercedes-Benz und hinterließ einen Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro. Wer Hinweise zum Verursacherfahrzeug geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Kornwestheim unter der Telefonnummer 07154 13130 zu melden.

Bietigheim: Kleinkind wird in Buggy von Fahrzeug erfasst, mitgeschleift und schwer verletzt
Am Freitag wollte ein 86-Jähriger gegen 17.00 Uhr mit seinem Daimler von einem Parkplatz in der Buchstraße rückwärts ausparken und verwechselte hierbei die Gänge. Statt rückwärts aus der Parklücke zu fahren, beschleunigte das Fahrzeug vorwärts und streifte einen, neben ihm parkenden Honda einer 59-Jährigen. Der Honda wurde auf eine davor stehende Bank geschoben, auf welcher eine 35-jährige Mutter mit ihrem fünfjährigen Sohn saß. Beide blieben unverletzt. Neben der Bank stand ein hellbrauner Kinderbuggy, in welchem die zweijährige Tochter saß. Der Buggy wurde von dem Daimler erfasst, unter das Auto gezogen und mehrere Meter mitgeschleift, ehe das Fahrzeug zum Stillstand kam. Das Kind konnte von Passanten geborgen werden und wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr bestand nicht. Der Unfallverursacher wurde nicht verletzt, wurde aber nach dem Unfall von einem Notfallseelsorger betreut. Der Sachschaden wird auf 12.000 Euro geschätzt.

Bietigheim: Fahrzeugbrand sorgt für hohen Sachschaden
Aus bislang unbekannter Ursache kam es am frühen Samstagmorgen gegen 00.25 Uhr zum Brand eines, auf dem Parkplatz eines Hotels in der Freiberger Straße abgestellten, fünf Monate alten BMW Mini. Der Feuerwehr Bietigheim-Bissingen, welche mit drei Fahrzeugen und 17 Mann vor Ort war, gelang es rasch, das brennende Fahrzeug zu löschen. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 40.000 EUR. Es wurde niemand verletzt.
Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Bietigheim unter der Rufnummer 07142/4050 zu melden.

BAB 81 / Möglingen: Zwei Unfälle sorgen für Rückstau
Ein Sachschaden von etwa 77.000 Euro ist das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitag gegen 07:45 Uhr auf der BAB 81 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Nord und Ludwigsburg-Süd ereignete. Nach derzeitigem Kenntnisstand wollte in Richtung Stuttgart ein 37-Jähriger mit seinem Opel die Autobahn an der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd verlassen. Kurz vor dem Ausfahrtbereich übersah er vermutlich aus Unachtsamkeit auf dem Verflechtungsstreifen ein Stauende und fuhr auf den verkehrsbedingt stehenden VW eines 51-Jährigen auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser auf den Ford eines 32-Jährigen und der wiederum auf einen BMW geschoben, an dessen Steuer ein 68-Jähriger saß. Der Opel des 37-Jährigen wurde nach dem Zusammenstoß nach rechts abgewiesen und prallte in die Schutzplanken. Drei der insgesamt vier Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Darüber hinaus musste im Rahmen der Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen der Verflechtungsstreifen gesperrt werden.
Während dieser Sperrung ereignete sich gegen 09:10 Uhr ein weiterer Unfall bei dem ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro entstand. Aufgrund der unfallbedingten Sperrung musste eine 47 Jahre alte VW-Lenkerin vom Verflechtungsstreifen nach links auf den rechten Fahrstreifen der Durchgangsfahrbahn wechseln. Hierbei übersah sie einen auf den rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug, an dessen Steuer ein 61-Jähriger saß und stieß mit ihm seitlich zusammen.
Die Unfallaufnahmen konnten gegen 09:50 Uhr abgeschlossen und die Sperrung aufgehoben werden. Es bildete sich ein Rückstau von mehreren Kilometern.

Bietigheim-Bissingen: Spontaner Fahrstreifenwechsel führt zu Unfall
Der 20-jährige Fahrer eines Ford wechselte er am Freitagmorgen gegen 07:15 Uhr auf der B 27 in Richtung Bietigheim den Fahrstreifen und stieß dabei gegen zwei Autos, die in einer Fahrzeugschlange vor der Kreuzung zur K 1671 standen. Er war zunächst auf der rechten der beiden Abbiegespuren unterwegs, wechselte dann nach links und fuhr gegen den stehenden Hyundai einer 30-jährigen Frau, der durch die Wucht des Aufpralls auf den davor stehenden Renault eines 19-Jährigen geschoben wurde. Der Renault stieß schließlich noch gegen den Mercedes eines 52-Jährigen. Durch den Unfall erlitt die 30-Jährige leichte Verletzungen und es entstand ein Gesamtschaden von etwa 17.000 Euro.

Kornwestheim: Flasche auf Auto geworfen
Das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154/1313-0, sucht Zeugen zu einem Vorfall zwischen zwei Autofahrern am Freitagmorgen gegen 9.30 Uhr nahe einer Bäckerei auf dem Kimryplatz. Vermutlich war ein bislang unbekannter Mann nicht mit dem Einparkvorgang eines 58-Jährigen einverstanden, weshalb er diesen anschrie und beleidigte. Später, als der 58-Jährige wieder vom Parkplatz fuhr, schlug eine rot-weiße Plastikflasche in dessen Fahrzeugheck ein und hinterließ eine Delle. Vermutlich warf der Unbekannte, der vor einem Modegeschäft stand, diese Flasche nach dem Auto des 58-Jährigen. Der mutmaßliche Flaschenwerfer soll etwa 180cm groß und ca. 40 Jahre alt sein, einen Oberlippenbart und kurze Haare tragen. Er war bekleidet mit einem grauen T-Shirt und trug eine Packung mit Windeln.

Kornwestheim: 33-Jähriger nach versuchtem Tötungsdelikt in psychiatrische Einrichtung eingewiesen
Vermutlich in einem psychischen Ausnahmezustand hat am Mittwochabend in einem Wohnheim in der Bolzstraße ein 33-Jähriger einen 27 Jahre alten Mann mit einem Messer angegriffen und verletzt. Der Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte und den bulgarischen Staatsangehörigen in eine psychiatrische Einrichtung einwies.
Kurz nach 20:00 Uhr war es im Flur des Wohngebäudes zu der Messerattacke gekommen. Den bisherigen Ermittlungen zufolge, stach der 33-Jährige unvermittelt und mehrmals auf den 27-Jährigen, der aus Indien stammt, ein und verletzte ihn. Beide Männer bewohnen jeweils ein Zimmer dort.
Der Beschuldigte wurde durch die zwischenzeitlich alarmierten Polizeibeamten nach erfolglosem Zureden und anschließendem Pfeffersprayeinsatz schließlich mit Gewalt zu Boden gebracht, entwaffnet und fixiert. Durch die Festnahme erlitt er Verletzungen. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen, auch zu den genauen Hintergründen der Tat, übernommen.

Ludwigsburg-Pflugfelden: Brand eines Wohnhauses
Am Donnerstag, um 18.15 Uhr, kam es in einem mehrgeschössigen Wohnhaus in der Stammheimer Straße zu einem Brandausbruch in den Kellerräumen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand bereits der komplette Keller in Brand. Während der Löscharbeiten im Keller griff das Feuer auch auf die beiden oberen Stockwerke über. Als Brandursache kommt der im Keller befindliche Trockner in Betracht. Die Bewohner des Gebäudes bemerkten die Rauchentwicklung und verließen selbstständig das Gebäude, es wurde niemand verletzt. Das Gebäude ist aktuell nicht bewohnbar, die Familie kam bei Nachbarn unter. Der Schaden wird auf ca 200.000 Euro geschätzt.
Im direkt angebauten Nachbarhaus wurde ebenfalls Rauch festgestellt. Diese Bewohner waren nicht im Gebäude. Wie der Rauch in das Nachbarhaus gelangte, ist unklar. Die Feuerwehr hat das Gebäude durchlüftet. Ob auch hier Schaden entstanden ist, ist bis jetzt nicht bekannt.
Die Feuerwehren Ludwigsburg und Freiberg waren mit 50 Einsatzkräften und 10 Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit einem Notarzt und einem Rettungswagen vor Ort.

Ludwigsburg: Warnung vor Spendensammlerin
Ein 86-Jähriger wurde am Mittwochmittag wahrscheinlich das Opfer einer vermeintlichen Spendensammlerin. Die Frau war gegen 12:50 Uhr in der Eberhardstraße unterwegs und trat an mehrere Passanten heran. Wortlos hielt sie ihnen eine Schreibunterlage hin. Darauf war ein Schreiben befestigt, in dem stand, dass sie Spenden für sprachbehinderte Kinder sammeln würde. Auch anscheinende Spenden waren vermerkt, worauf der Senior sich entschied, ebenfalls zu spenden. Anschließend entfernte sich die Sammlerin in unbekannte Richtung. Sie wurde als etwa 1,50 bis 1,60 Meter große Frau mit zierlicher Figur beschrieben, dunkelbraunen Haaren, runder Gesichtsform und leicht gebräunter Haut. Bekleidet war sie mit einer engen, wadenlangen Hose und einem T-Shirt. Hinweise nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, entgegen.

Schwieberdingen: Rollerfahrer bei Unfall schwer verletzt
Schwere Verletzungen erlitt ein 65 Jahre alter Rollerfahrer, der am Mittwoch gegen 17.10 Uhr auf der Landesstraße 1141 bei Schwieberdingen in einen Unfall verwickelt wurde. Der Mann fuhr von Schwieberdingen kommend in Richtung der Bundesstraße 10. Ein 21 Jahre alter Opel-Lenker und seine 49-jährige Beifahrerin wollten vom Scheerwiesenweg auf die L 1141 abbiegen und übersahen den Roller hierbei vermutlich. Es kam zu einem Zusammenstoß in Folge dessen der 65-Jährige stürzte und anschließend gegen einen VW einer 44-Jährigen prallte, der auf dem Linksabbiegestreifen der L 1141 in Richtung Scheerwiesenweg stand. Der Rollerfahrer wurde vom Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Beifahrerin im Opel wurde leicht verletzt. Während der Unfallaufnahme war die Fahrspur Richtung B 10 bis gegen 18.40 Uhr gesperrt. Der entstandene Gesamtsachschaden dürfte sich auf etwa 2.000 Euro belaufen.

Korntal-Münchingen: Unbekannte attackieren junge Leute
Am Dienstagnachmittag kam es auf dem Gelände der Realschule in der Goerdelerstraße in Korntal zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen drei noch unbekannten Tätern und einer Gruppe 16- bis 20-Jähriger. Gegen 16.10 Uhr trafen die beiden Cliquen aufeinander. Die vier 16- bis 20-Jährigen beobachteten, dass die drei Unbekannten wohl ein Butterflymesser und einen Schlagring dabei hatten. Schließlich gingen die Täter auf die Gruppe zu. Sie sprachen den 20-Jährigen an und forderten Zigaretten von ihm. Sie bedrohten den jungen Mann auch. Die vier jungen Leute gingen hierauf davon, über den Schulhof in Richtung einer Bushaltestelle an der Zuffenhausener Straße. Mutmaßlich liefen die Täter währenddessen um den Schulhof herum, so dass sie die vierer Gruppe erneut abpassten. Wieder verlangten sie Zigaretten und schließlich schlug einer der Unbekannten dem 20-Jährigen ins Gesicht. Als seine drei Bekannten ihm zu Hilfe eilten, wurden sie ebenfalls geschlagen und getreten, bis die drei Täter sich in Richtung Weilimdorfer Straße davon machten. Die Unbekannten dürften etwa 15 bis 20 Jahre alt gewesen sein und trugen dunkle Kleidung. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07141/18-9, bittet Zeugen sich zu melden.

Ludwigsburg: Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruch macht Einbrecher- und Diebesbande dingfest
Wegen schweren Bandendiebstahls ermittelt die Kriminalpolizeidirektion Böblingen gegen sieben Tatverdächtige unterschiedlicher Nationalitäten im Alter zwischen 17 und 19 Jahren. Ihnen werden aktuell rund 80 Einbrüche und andere Eigentumsdelikte zur Last gelegt, die sie seit Mitte 2017 vornehmlich in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg sowie in Stuttgart begangen und bei denen sie Diebesgut im Wert von über 50.000 Euro erbeutet haben. Drei der Tatverdächtigen befinden sich mittlerweile in Haft. Für Kripo-Chef Frank Spitzmüller ist dieser Erfolg ein weiteres Zeichen für die effiziente Arbeit der im August 2014 eingerichteten Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruch: „Wir sehen erneut, dass wir mit der Bündelung von Ermittlungskompetenz den richtigen Weg eingeschlagen haben, um sowohl überregional agierenden als auch örtlichen Tätern das Handwerk zu legen.“
Nach mehreren Wohnungseinbrüchen im Sommer 2017 hatte die Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruch erste Hinweise auf eine Gruppe Jugendlicher und Heranwachsender erhalten, die insbesondere zur Finanzierung ihres Betäubungsmittelkonsums Eigentumsdelikte begingen. In der Folge identifizierten die Ermittler die sieben Tatverdächtigen, deren Wohnungen sie am Dienstag auf richterlichen Beschluss durchsuchten. Die Durchsuchungen führten zur Sicherstellung zahlreicher Beweismittel und mutmaßlichen Diebesgutes, dessen Herkunft noch weiterer Ermittlungen bedarf.
Gegen drei 17-Jährige und einen 18-Jährigen hat der Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart Haftbefehl erlassen. Während der Haftbefehl gegen den 18-Jährigen gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde, wurden die 17-Jährigen in Justizvollzugsanstalten eingewiesen. Ihre drei Komplizen wurden nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Bönnigheim: Feuerwehreinsatz in der Musikschule
Einen schlechten Scherz erlaubte sich ein noch unbekannter Täter am Dienstag gegen 15.45 Uhr in der Musikschule in Bönnigheim. Der Unbekannte nahm einen Pulverfeuerlöscher und entleerte diesen im Flur des Gebäudes. Durch das freigesetzte Pulver schlug schließlich die Brandmeldeanlage Alarm, so dass die Freiwillige Feuerwehr Bönnigheim mit einem Fahrzeug und neun Einsatzkräften ausrückte. Der Polizeiposten Bönnigheim, Tel. 07143/22414, hat die Ermittlungen übernommen.

Ludwigsburg: Essen auf Herd vergessen
Die Feuerwehr Ludwigsburg rückte am Dienstag gegen 15:00 Uhr mit vier Fahrzeugen und zwölf Einsatzkräften zu einem Brandalarm in die Jägerhofallee in Ludwigsburg aus. Offensichtlich hatte die Bewohnerin eines Hauses Essen auf dem Herd vergessen, so dass es zu einer starken Rauchentwicklung kam.

Ludwigsburg: Sexueller Missbrauch von Kindern in Kindertagesstätte – 20-jähriger Tatverdächtiger in Haft
Wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in drei Fällen, darunter einer in einem schweren Fall, sowie der Herstellung und dem Besitz von Kinderpornografie ermittelt die Kriminalpolizei Ludwigsburg gegen einen 20-jährigen Tatverdächtigen, der Auszubildender in einer Kindertagesstätte im Kreis Ludwigsburg war. Er wurde am 06. April festgenommen und befindet sich seither auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft. Anfang März hatte sich die Mutter eines heute dreijährigen Mädchens an die Polizei gewandt, nachdem sie aus Schilderungen ihrer Tochter erkannt hatte, dass es im Verlauf des vergangenen Jahres in der Kindertagesstätte zu sexuellen Handlungen durch den Tatverdächtigen gekommen sein könnte. Im Zuge der folgenden Ermittlungen erhärtete sich dieser Verdacht und führte am 14. März zur Durchsuchung der Wohnräume des 20-Jährigen. Dabei stellten die Ermittler verschiedene Datenträger sicher, die mitunter von dem Tatverdächtigen selbst angefertigte, kinderpornografische Bilddateien von fünf in der Tagesstätte betreuten Kindern im Alter von ein und zwei Jahren enthielten. Der junge Mann wurde daraufhin festgenommen und dem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Der von der Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl wurde in Vollzug gesetzt und der 20-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern derzeit noch. Demnach hatte der Tatverdächtige auch in mehreren Internet-Portalen seine Dienste als Babysitter angeboten. Nach jetzigem Kenntnisstand hatte er damit jedoch keinen Erfolg.

Vaihingen an der Enz: Unfall bei verbotenem Überholen
Vermutlich wegen verbotenen Überholens ereignete sich am Dienstag gegen 12:20 Uhr auf der Landesstraße 1106 ein Unfall, bei dem ein Sachschaden in Höhe von 5.000 Euro entstand. Bei der Unfallverursacherin soll es sich um eine Frau im Alter zwischen 30 und 50 Jahren gehandelt haben, die helle, kinnlange Haare hat und am Steuer eines dunkelgrünen bzw. türkisfarbenen Pkw saß. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042/941-0, bittet um Hinweise. Die unbekannte Autofahrerin war in Richtung Ensingen unterwegs. Trotz Fahrstreifenbegrenzung überholte sie im Bereich einer Kuppe verbotenerweise einen Lkw. Dabei kam ihr eine 56-Jährige in einem Opel entgegen, die bremsen musste, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Die hinter ihr fahrende 19-Jährige konnte ihren VW nicht mehr rechtzeitig stoppen und prallte dem Opel ins Heck. Die Unfallverursacherin indes setzte ihre Fahrt ohne anzuhalten fort. Insbesondere bittet die Polizei, den Fahrer des von ihr überholten Lkw sich zu melden.

Ludwigsburg-Oßweil: Motorradfahrer schlägt Passant – Polizei sucht weitere Zeugen
Nachdem ein 47-jähriger Passant am 31. März in Oßweil auf offener Straße niedergeschlagen wurde, sucht die Polizei weiterhin Zeugen (es wurde bereits am 01. April hierüber berichtet). Der 47-Jähriger hatte an jenem Samstag gegen 19.45 Uhr zwei Motorradfahrer die in der Straße „Gegen Eich“ unterwegs waren, versucht mittels Handzeichen klar zu machen, dass sie langsamer fahren sollen. Der Eiswagen stand zu diesem Zeitpunkt in der Straße und um den Wagen herum tummelten sich Kinder. Im weiteren Verlauf sprach der Passant mit einem der Motorradlenker, der einen schwarz-roten Helm trug. Unvermittelt schlug der ihm plötzlich ins Gesicht, so dass der 47-Jährige zu Boden ging. Anschließend flüchtete der Unbekannte, der zwischen 175 cm bis 180 cm groß und kräftig gebaut ist, auf seiner Maschine, bei der es sich vermutlich um eine Enduro mit Ludwigsburger Kennzeichen handelt, in Richtung der angrenzenden Feldwege. Polizeiliche Fahndungsmaßnahmen, in die auch ein Polizeihubschrauber miteingebunden war, verliefen damals ohne Erfolg. Der 47 Jahre alte Mann musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Zwischenzeitlich hat der Polizeiposten Oststadt, Tel. 07141/281011, die Ermittlungen übernommen und bittet weitere Zeugen sich zu melden.

Ludwigsburg: handgreifliche Auseinandersetzung auf Supermarkt-Parkplatz
Vermutlich weil ein 27-Jähriger auf einem Parkplatz parkte, der für Menschen mit Behinderung reserviert ist, kam es am Montag gegen 17.00 Uhr auf dem Gelände eines Supermarkts in der Schwieberdinger Straße im Ludwigsburger Westen zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung. Ein 44 Jahre alter Mann sprach den Jüngeren, der in seinem Wagen saß, wohl zunächst an. Anschließend soll es auch zu gegenseitigen Schlägen gekommen sein. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, sucht nun Zeugen, die die Situation beobachten konnten.

Ludwigsburg: Unfall zwischen Radlerin und PKW
Leichte Verletzungen erlitt eine 44 Jahre alte Radfahrerin, die am Montag gegen 15.25 Uhr auf dem Radweg entlang der Robert-Franck-Allee in Ludwigsburg unterwegs war und wohl von einem PKW-Fahrer übersehen wurde. Der 30-jährige Toyota-Lenker, der wie die Frau auch in Richtung Stuttgarter Straße unterwegs war, wollte an der Kreuzung mit der Alt-Württemberg-Allee nach rechts abbiegen. Mutmaßlich bemerkte er die 44-Jährige nicht, bog ab und es kam zu einem Zusammenstoß zwischen seinem PKW und der Radfahrerin. Die Frau wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 500 Euro belaufen.

Ludwigsburg: Drohende Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen – Kriminalpolizei sucht Zeugen
Einen größeren Polizeieinsatz hatte am Montagabend eine Bedrohungssituation zur Folge, die sich durch das Aufeinandertreffen zweier Personengruppen in der Ludwigsburger Innenstadt entwickelt hatte. Die Hintergründe sind noch ungeklärt.
Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge war eine Gruppe vornehmlich türkischstämmiger Männer gegen 19:00 Uhr im Bereich der Fußgängerzone Kirchstraße/Lindenstraße von mehreren noch unbekannten Männern angegangen und bedroht worden, die auch Schlag- und Stichwaffen mitgeführt haben sollen. Zeugen berichteten zudem von der Abgabe eines Schusses, die durch die polizeilichen Ermittlungen jedoch noch nicht bestätigt werden konnte. Nachdem mehrere Notrufe beim Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Ludwigsburg eingegangen waren, wurden Streifenbesatzungen aller Polizeireviere im Kreis Ludwigsburg und Beamte der Polizeihundeführerstaffel in die Ludwigsburger Innenstadt geschickt. Zu einer direkten Auseinandersetzung der beiden Gruppen war es bis dahin noch nicht gekommen und die mutmaßlichen Angreifer ergriffen die Flucht. Im Verlauf von Fahndungs- und Überwachungsmaßnahmen erhielten mehrere Personen Platzverweise. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen und ist dabei insbesondere auf Zeugenaussagen angewiesen. Zahlreiche Passanten müssten die Situation verfolgt haben und können möglicherweise auch Angaben zu der angeblichen Schussabgabe machen. Sie werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Ludwigsburg, Tel. 07141/18-9, in Verbindung zu setzen.

Mundelsheim: Einbrecher erbeutet geringen Bargeldbetrag
Mit Bargeld unter 30 Euro machte sich ein noch unbekannter Täter davon, der zwischen Montag 19.30 Uhr und Dienstag 09.30 Uhr in die Obsthalle in Mundelsheim einbrach. Zunächst knackte der Dieb das Schloss der Schiebetür der Halle und durchsuchte das Gebäude anschließend. Vermutlich fiel ihm hierbei jedoch nichts Stehlenswertes in die Hände, so dass er einen Verkaufsautomat im Außenbereich aufbrach. Das enthaltene Bargeld nahm er an sich. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht noch nicht fest. Der Polizeiposten Großbottwar, Tel. 07148/1625-0, nimmt sachdienliche Hinweise entgegen.

Markgröningen: Ehepaar im Schlaf bestohlen
Ein Ehepaar wurde am Dienstagmorgen wach und musste feststellen, dass ein bislang unbekannter Täter in der Nacht, als sie schliefen, im Ulmenweg in Markgröningen in ihr Wohnhaus eingedrungen war. Vermutlich über die Garage gelangte der Unbekannte ins Haus, das er anschließend nach Wertvollem durchsuchte. Hierbei stieß er auf einen Geldbeutel, der sich in einer Handtasche befand. Aus dem Portemonnaie entnahm der Einbrecher einen dreistelligen Bargeldbetrag und machte sich vermutlich über die Garage wieder aus dem Staub. Zeugen, die zwischen 22:30 Uhr und 06:30 Uhr verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Markgröningen, Tel. 07145/9327-0, zu melden.

Oberriexingen: Zeugen nach Unfallflucht gesucht
Nach einer Verkehrsunfallflucht, die am Dienstag gegen 06:40 Uhr in Oberriexingen begangen wurde, sucht das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042/941-0, nach Zeugen. Eine 25 Jahre alte Peugeot-Lenkerin war auf der Sersheimer Straße in Richtung der Sachsenheimer Straße unterwegs. Vermutlich ohne ihr die Vorfahrt zu gewähren fuhr ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker von der Großmoltenstraße auf die Sersheimer Straße ein. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste die Peugeot-Fahrerin hierauf nach links ausweichen. Dabei stieß sie gegen ein Verkehrszeichen wodurch ein Gesamtschaden von etwa 2.400 Euro entstand. Ihr Peugeot war in der Folge nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Unbekannte, der vermutlich mit einem schwarzen Audi unterwegs war, machte sich anschließend aus dem Staub. Bei dem Fahrer soll es sich um einen Mann im Alter zwischen 50 und 60 Jahren gehandelt haben. Er trug graue Haare, einen grauen Bart und war mit einem mintgrünen Hemd bekleidet.

Bietigheim-Bissingen: Verkehrsunfallflucht
Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Telefon 07142/405-0, sucht Zeugen eines Verkehrsunfalls, der sich am Montag gegen 07:45 Uhr auf der Kreisstraße 1636 in Fahrtrichtung Tamm ereignete. Ein bislang unbekannter Lenker eines Mercedes befuhr neben dem 21-jährigen Fahrer eines VW die Kreisstraße. Auf Höhe des Grotztunnel drängte der Mercedes-Fahrer den in gleicher Richtung fahrenden 21-Jährigen vermutlich nach rechts von der Fahrbahn ab. Nur durch ein Ausweichmanöver konnte der VW-Fahrer eine Kollision vermeiden. Dabei prallte er gegen den Bordstein, so dass in der Folge der rechte Reifen des VW platzte. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt in Richtung Tamm fort. Bei dem Verursacherfahrzeug handelte es sich mutmaßlich um einen Mercedes A-Klasse mit Ludwigsburger Zulassung (LB).

Bietigheim-Bissingen: Verkehrsunfall mit drei Beteiligten
Zwei Leichtverletzte und Sachschaden von etwa 10.000 Euro sind die Folgen eines Unfalls, der sich am Montag gegen 16:55 Uhr in Bietigheim ereignete. Eine 33 Jahre alte Ford-Lenkerin und eine 45-jährige Opel-Fahrerin waren hintereinander auf der Landesstraße 1125 stadteinwärts unterwegs, als sie verkehrsbedingt auf Höhe eines Discounters anhalten mussten. Ein nachfolgender 43-Jähriger erkannte die Situation vermutlich zu spät und fuhr mit seinem Mercedes auf den Opel. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser noch auf den Ford aufgeschoben. Die 45-Jährige und ihre 14 Jahre alte Beifahrerin erlitten durch den Unfall leichte Verletzungen. Die Autos blieben trotz Schäden fahrbereit.

Bietigheim-Bissingen: Zeugen und Geschädigte nach Gefährdung im Straßenverkehr gesucht
Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, sucht Zeugen und weitere Geschädigte, die Angaben zu einer Gefährdung im Straßenverkehr machen können, die am Montag gegen 17:45 Uhr im Ortsteil Kammgarnspinnerei auf der Heilbronner Straße in Bietigheim verübt wurde. Derzeit ist bekannt, dass in Richtung Besigheim am Ortseingang ein 55-jähriger Kia-Fahrer im Bereich einer rot zeigenden Baustellenampel im Kolonnenverkehr anhalten musste. Als die Ampel auf Grün schaltete und sich der Verkehr in Bewegung gesetzt hatte, wurde der 55-Jährige mutmaßlich von einem schwarzen BMW Coupe links überholt. Der BMW, der wohl teilweise den linken Gehweg befuhr, scherte anschließend vor dem Kia in den Baustellenbereich ein. Daraufhin musste der 55-jährige Fahrer abbremsen, um einen Zusammenstoß mit dem Überholenden zu vermeiden. Der BMW, der kurz darauf zwischen der Kammgarnspinnerei und Besigheim noch weitere Verkehrsteilnehmer überholte, fuhr anschließend unbeirrt davon. Die Ermittlungen zum Fahrer dauern an.

Bietigheim-Bissingen: Motorradfahrer flüchtet nach Straßenverkehrsgefährdung und Beleidigung
Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, sucht Zeugen, denen am frühen Sonntagabend ein BMW Motorrad auf der B27 und in der Innenstadt von Bietigheim aufgefallen ist. Ein Motorradfahrer war gegen 19.30 Uhr auf der Bundesstraße 27 in Richtung Heilbronn unterwegs, als dieser vor der Mühlwiesenstraße einem hinter ihm fahrenden Autofahrer mit einer Geste beleidigte. Als der Zweiradfahrer dann zur Kontrolle von einer Polizeistreife angehalten werden sollte, gab dieser Gas und fuhr in die Innenstadt. Über den Kronenplatz fuhr das Krad in Richtung Bürgergarten und von dort weiter in Richtung Wobachstraße. Die Polizei verfolgte den flüchtenden Motorradfahrer weiter über die Enzbrücke zur Holzgartenstraße und in Richtung Ellentalgymnasium, wo sie die Verfolgung abbrechen mussten. Mehrere Passanten wurden durch die Fahrweise des Kradfahrers gefährdet und werden gebeten sich bei der Polizei zu melden.

Marbach am Neckar: Im Straßenverkehr attackiert
Einer verbalen Attacke zweier bislang unbekannter Männer war eine 27-Jährige am Montagabend in der Kelterstraße ausgesetzt. Einer der Fremden soll der Frau gegenüber auch tätlich geworden sein. Die 27-Jährige war kurz vor 19:30 Uhr in einem Ford auf der Kelterstraße in Rielingshausen unterwegs. Ihren Angaben zufolge kam aus der Einmündung zur Mozartstraße von links ein BMW und nahm ihr die Vorfahrt. Sie musste ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern und hupte. Der Fahrer des BMW hielt kurz darauf an. Zwei Männer stiegen aus dem Auto aus und gingen auf sie zu. Sie wurde angeschrien und beleidigt. Damit nicht genug, versetzte einer der Fremden ihr zudem einen Schlag ins Gesicht. Die Ermittlungen dauern an. Hinweise nimmt das Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144/900-0, entgegen.

Korntal-Münchingen: Unfall mit Motorroller
Vermutlich weil ein 44-jähriger Rollerfahrer am Montagmorgen kurz vor 6.00 Uhr die Vorfahrt eines 47-jährigen Autofahrers in Korntal missachtete, erlitten beide Fahrzeugführer leichte Verletzungen. Der Zweiradfahrer fuhr auf der Bergstraße und prallte an der Kreuzung zur Gartenstraße in den Peugeot des 47-Jährigen, der auf der Gartenstraße vorfahrtsberechtigt unterwegs war. Dabei zersplitterte die Seitenscheibe am Pkw und der Autofahrer verletzte sich hierdurch. Der 44-Jährige stürzte und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Schaden wird auf 4.000 Euro geschätzt. Der Motorroller musste abgeschleppt werden.

BAB 81 / Pleidelsheim: Verlorene Ladung verursacht Unfall
Nachdem am Montag gegen 9.35 Uhr eine Eisenstange auf der Bundesautobahn 81 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Nord und Pleidelsheim im Bereich der Neckarbrücke über den Verkehrswarnfunk gemeldet wurde, kam es zu einem Unfall mit etwa 1.500 Euro Sachschaden. Eine 20-jährige BMW-Fahrerin fuhr auf dem mittleren Fahrstreifen in Richtung Heilbronn, als der ca. 1,5 Meter lange Schachthaken beim Überfahren in das Fahrzeug einschlug und dort stecken blieb. Die Autofahrerin konnte ihr fahrbereites Fahrzeug anschließend auf dem Standstreifen zum Stehen bringen. Personen, die Hinweise zum Verlierer der Eisenstange geben können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg, Tel. 0711/6869-0, in Verbindung zu setzen.

Benningen am Neckar: Navigationsgerät entwendet
Zwischen Sonntag 13:00 Uhr und Montag 09:00 Uhr hatte es ein Dieb auf einen Mercedes abgesehen, der in Benningen am Neckar in der Straße „In den Rennwiesen“ abgestellt war. Der bislang unbekannte Täter schlug an dem Auto eine Seitenscheibe ein und gelangte so in das Fahrzeuginnere. Anschließend baute er das fest installierte Navigationsgerät aus, dessen Wert sich auf eine vierstellige Summe beläuft. Der Sachschaden am Fahrzeug wird auf etwa 800 Euro geschätzt. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144/900-0, entgegen.

Asperg: Vorfahrt missachtet
Eine Leichtverletzte und Sachschaden von rund 8.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Montag gegen 07:40 Uhr in Asperg ereignete. Ein 25-Jähriger befuhr mit seinem BMW die Lehenstraße und wollte nach links in die Königstraße einbiegen. Obwohl der junge Mann im weiteren Verlauf aufgrund von mangelnder Sicht und hohem Verkehrsaufkommens vorsichtig in den Kreuzungsbereich eingefahren war, stieß er mit einem von links kommenden, vorfahrtsberechtigten Opel zusammen, dessen 47 Jahre alte Fahrerin auf der Königstraße in Richtung Tamm unterwegs war. Der Opel wurde durch die Kollision nach links abgewiesen und prallte gegen einen entgegenkommenden Mercedes, dessen 57-jähriger Fahrer stadteinwärts fuhr. Die 47-jährige Fahrerin erlitt durch den Unfall leichte Verletzungen. Ihr Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Ludwigsburg: 20-Jähriger geschlagen
Vermutlich weil ein 20-Jähriger seine Musik über eine Bluetooth Lautsprecherbox zu laut gehört hatte, wurde er am Samstag gegen 23:20 Uhr von einem 42-Jährigen geschlagen. Der junge Mann hielt sich in Ludwigsburg im Bahnhofsgebäude auf und lief von der S-Bahn zu einem Treppenabgang. Im Bereich des Abgangs wurde er von dem 42-Jährigen mutmaßlich an der Kleidung gepackt und aufgefordert die Musik auszumachen. Kurz darauf schlug der 42-Jährige wohl unvermittelt dem 20-Jährigen mehrfach ins Gesicht. Nachdem der 20-Jährige daraufhin zu Boden gegangen war, machte sich der Angreifer aus dem Staub. Mitarbeiter des Rettungsdienstes kümmerten sich anschließend vor Ort um den leichtverletzten 20-Jährigen. Im Rahmen sofort durchgeführter Fahndungsmaßnahmen konnten hinzugezogene Polizeibeamte den 42-jährigen Tatverdächtigen schließlich in der Wilhelmstraße feststellen und kontrollieren. Der Tatverdächtige, der deutlich unter Alkoholeinwirkung stand und sich äußerst aggressiv gegenüber den eingesetzten Beamten verhielt, wurde im Zuge der polizeilichen Maßnahmen auf das Polizeirevier Ludwigsburg gebracht. Der Mann musste mit richterlicher Anordnung den Rest der Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Reviers verbringen. Darüber hinaus muss er nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen.

Tamm: Kleidercontainer in Brand gesetzt
Eine starke Rauchentwicklung aus einem Kleidercontainer an der Stuttgarter Straße rief am Sonntagmorgen gegen 5.30 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Tamm mit zwei Fahrzeugen und acht Wehrleuten auf den Plan. Die brennenden Kleidungsstücke in dem Sammelbehälter wurden rasch gelöscht. Nach ersten Erkenntnissen waren sie von einem Unbekannten in Brand gesetzt worden. Die Schadenshöhe kann noch nicht genau beziffert werden. Hinweise nimmt die Polizei Kornwestheim, Tel. 07154/1313-0, entgegen.

Murr: Von der Fahrbahn abgekommen
Vermutlich aufgrund von Alkoholeinwirkung ist die 38-jährige Fahrerin eines Peugeot am Sonntagabend gegen 18:55 Uhr auf der K 1609 zwischen Höpfigheim und Murr im Verlauf einer Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen. Sie fuhr über den Grünstreifen durch eine angrenzende Hecke und konnte das Auto anschließend wieder auf die Fahrbahn zurücklenken. Bei dem Unfall zog sich ein mitfahrender 12-jähriger Junge leichte Verletzungen zu. Polizeibeamte stellten bei der 38-Jährigen Anzeichen von Alkoholeinwirkung fest, veranlassten die Entnahme einer Blutprobe und behielten ihren Führerschein ein.

Marbach: Auto in Brand gesetzt
Ein bislang unbekannter Täter hat am frühen Sonntagmorgen gegen 05:00 Uhr einen in der Schillerstraße abgestellten, roten Mercedes der A-Klasse im Bereich des hinteren linken Radlaufes in Brand gesetzt. Eine Polizeistreife war schnell vor Ort und löschte den noch begrenzenden Brand mit einem Feuerlöscher. Der Innenraum des Fahrzeugs wurde durch Rauch erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Die Kriminalpolizei Ludwigsburg, Tel. 07141/18-9, sucht Zeugen, die vor oder nach der Feststellung des Brandes verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben und bittet um Hinweise.

Ludwigsburg: Nach Verkehrskontrolle randaliert
Mit einem rabiaten Zeitgenossen hatten es Polizeibeamte am frühen Sonntagmorgen in Ludwigsburg zu tun. Der 47-Jährige war mit seinem Mercedes gegen 02:40 Uhr in Kornwestheim bei einer Verkehrskontrolle angehalten worden und dabei hatten Polizeibeamte bei ihm Anzeichen von Alkoholeinwirkung festgestellt. Nachdem er anschließend zum Polizeirevier Ludwigsburg gebracht worden war, begann er dort zu randalieren und auf Polizisten einzuschlagen und sie zutreten. Fünf Beamte waren letztlich nötig, um den Randalierer unter Kontrolle zu bringen, ihn zu fesseln und letztlich ins Krankenhaus zu bringen. Er wird sich jetzt nicht nur wegen Fahrens unter Alkoholeinwirkung, sondern auch wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte und wegen Beleidigung verantworten müssen.