Kreativ-Workshop macht die Stadt zum Spielfeld

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Dritter „Makeathon“ im Ludwigsburger Stadtlabor

Ludwigsburg.| Am 12. und 13. April 2018 hat der dritte „Makeathon“ im Ludwigsburger Stadtlabor stattgefunden. Bei dem Kreativ-Workshop auf dem GETRAG-Areal an der Hermann-Hagenmeyer-Straße wird die Digitalisierung im Stadtraum erlebbar: Zu bestimmten Aufgaben wurden Modell-Lösungen erarbeitet, diesmal zur „Stadt als Spielfeld“. Die bunte Mischung der Teilnehmenden aus Engagierten und Kreativen, Game-Designern, städtischen Mitarbeitenden und lokalen Firmen entwickelte in Kleingruppen spielerisch die Zukunftsstadt Ludwigsburg.

Die Bandbreite der Themen und Fragestellungen war dabei groß: Wie können wir durch spielerische Ansätze, mit und gegeneinander, die Leute länger in der Innenstadt halten? Wie kann Nachbarschaft in einem „smarten Quartier“ gefördert werden? Wie kann die Orientierung an einem neuen Busbahnhof in Ludwigsburg durch spielerische Elemente unterstützt werden? Mit diesen Fragen starteten die Teilnehmenden am Donnerstag und stellten ihre Ergebnisse dann am Freitagnachmittag vor. Bei der Präsentation begrüßte Erster Bürgermeister Konrad Seigfried die Arbeitsgruppen. Die Ergebnisse des Workshops werden bald auf www.zukunftsstadt.meinlb.de gezeigt.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen der „Zukunftsstadt“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Organisator der Veranstaltung ist das Referat Nachhaltige Stadtentwicklung der Stadt Ludwigsburg. Den Innovationsprozess leitet die Kreativschmiede Tinkertank, die Themenstellungen für den Makeathon stammten aus dem Fachbereich Mobilität, der Geschäftsstelle Living LaB und vom Innenstadtverein LUIS e.V.. Die Dokumentation und die wissenschaftliche Analyse des Beteiligungsformats übernimmt für alle drei Makeathons das Fraunhofer IAO.