Polizei-Report Kreis Ludwigsburg | Woche 11

417
ArtOlympic / shutterstock.com

Landkreis Ludwigsburg: Witterungsbedingtes Verkehrsunfallgeschehen
Zwischen Samstagabend, 22:50 Uhr und Sonntagvormittag, 10:15 Uhr kam es auf Grund von Schneefall und Straßenglätte zu einer Häufung von Verkehrsunfällen.
Im Landkreis Ludwigsburg kam es zu sieben eindeutig witterungsbezogenen Unfällen, wobei eine Person leicht verletzt wurde. Bei vier weiteren Verkehrsunfällen ohne Personenschaden kommt die Witterung nach erster Einschätzung als mögliche Mitursache in Betracht. Eine regionale Häufung ist im Landkreis Ludwigsburg nicht gegeben. Unfälle mit herausragend hohem Sachschaden ereigneten sich jedoch nicht.

Kornwestheim: Brand in Flüchtlingsunterkunft
Aus bislang noch unbekannter Ursache kam es am Samstagabend in einer Flüchtlingsunterkunft in der Heinkelstraße zu einem Brand. Es gibt keine Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund. Verletzte Personen wurden noch nicht gemeldet. In der Unterkunft, die aus zwei Komplexen besteht, wohnen etwa 25 Menschen, die vorwiegend aus Gambia, Kamerun und Nigeria stammen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden.
Gegen 18:45 Uhr wurde das Feuer, das nach momentanem Stand der Ermittlungen ohne Einwirkung von außen im Gebäudeinneren ausbrach, gemeldet. Die Feuerwehren Kornwestheim, Ludwigsburg und Remseck am Neckar rückten mit einem Großaufgebot von 85 Einsatzkräften in 19 Fahrzeugen an den Brandort aus. Der Kreisbrandmeister war ebenfalls vor Ort. Derzeit werden an einem der Gebäude noch Löschmaßnahmen durchgeführt. Nach bisherigem kriminalpolizeilichem Stand der Ermittlungen kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern jedoch an. Kriminaltechniker des Polizeipräsidiums Ludwigsburg werden den Brandort voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt in Augenschein nehmen. Aktuell ist ein Gebäude einsturzgefährdet, so dass dessen Bewohner nicht in ihre Räume zurück können. Das andere dürfte noch bewohnbar sein. Die weitere Unterbringung wird das Landratsamt Ludwigsburg organisieren. Der Rettungsdienst war mit 73 Einsatzkräften in 10 Rettungswagen, vier Notarztfahrzeugen, 20 Fahrzeugen des Bevölkerungsschutzes, zwei Leitenden Notärzten sowie Notfallseelsorgern vor Ort. Die Polizei hatte einen Polizeihubschrauber zur Bildübertragung und 16 Streifenwagenbesatzungen im Einsatz. Die Ermittlungen dauern an.

BAB 81 Gemarkung Ditzingen: Mehrere Verletzte und hoher Sachschaden nach Spurwechsel
Am Samstag um 15:05 Uhr wurde der Polizei ein Verkehrsunfall auf der Autobahn 81 in Fahrtrichtung Heilbronn zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Feuerbach und Stuttgart-Zuffenhausen mit drei beteiligten Pkw gemeldet. Vor Ort wurde durch die Einsatzkräfte festgestellt, dass ein VW Golf im dreispurigen Bereich einen Spurwechsel vom mittleren auf den linken Fahrstreifen gemacht hatte. Dort kam ein Mercedes-Benz CLS offenbar mit hoher Geschwindigkeit von hinten und prallte mit dem rechten Frontbereich ins linke Heck des VW. Der VW geriet außer Kontrolle, schleuderte und kam wie auch der Mercedes CLS schließlich am rechten Fahrbahnrand zum Stillstand. Ein weiterer Mercedes-Benz der E-Klasse, welcher auf dem mittleren Fahrstreifen fuhr, prallte während des Unfallgeschehens ebenfalls von hinten in die Unfallstelle, dann in die Betongleitwand am linken Fahrbahnrand und kam schließlich ebenfalls am rechten Fahrbahnrand zum Stillstand. Da die Fahrbahn in Richtung Heilbronn mit Fahrzeugteilen übersät war, wurde diese durch die Einsatzkräfte vorübergehend komplett gesperrt und mit Hilfe der Feuerwehr gereinigt. Der linke Fahrstreifen konnte gegen 15:30 Uhr wieder befahren werden, während die beiden anderen Fahrstreifen erst nach Abschluss der Unfallaufnahme- und Aufräumarbeiten um kurz vor 17:30 Uhr freigegeben werden konnten. Es bildete sich zeitweise ein Rückstau von bis zu sechs Kilometern Länge, der bis in den Engelbergtunnel reichte. Alle acht Fahrzeuginsassen wurden zur Untersuchung in umliegende Krankenhäuser verbracht. Der Grad der Verletzungen ließ sich bis zum Abend nicht im Einzelnen klären. Vorwiegend wird von eher leichten Verletzungen ausgegangen. In Lebensgefahr schwebte zum Glück niemand. Der VW-Golf war mit einer 23-jährigen Fahrerin und einer 47-jährigen Beifahrerin besetzt, der Mercedes CLS mit einem 19-jährigen Fahrer und einer 20-jährigen Beifahrerin. Im Mercedes der E-Klasse saß ein 35-jähriger Fahrer, ein einjähriges männliches Kleinkind auf dem Beifahrersitz, sowie ein 30-jähriger Mann und eine 32-jährige Frau auf dem Rücksitz. Beim Unfall entstand Sachschaden in Höhe von mindestens 70.000 Euro. Im Einsatz befanden sich 32 Feuerwehrleute aus Ditzingen und Gerlingen mit sieben Fahrzeugen, vier Rettungsfahrzeuge, sowie drei Streifen der Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg. Alle drei verunfallten Pkw wurden durch Abschleppdienste abtransportiert.

Schwieberdingen: Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen und einer leicht verletzten Person
Am 16.03.2018, um 17.14 Uhr, befuhr ein 49 jähriger Sattelzugfahrer die Landesstraße L1141 von Schwieberdingen in Fahrtrichtung Markgröningen. Vor dem Kreisverkehr an der Kreisstraße K1705 bemerkte der Sattelzugfahrer zu spät, dass der Verkehr stockte. Er fuhr auf den Pkw eines vorausfahrenden 45 jährigen VW Passat-Fahrers auf, schob diesen auf den davor fahrenden 34 jährigen Fahrer eines Pkw VW Touran und diesen wiederum auf den davor fahrenden 45 jährigen Fahrers einer Daimler Benz V-Klasse. Durch den Verkehrsunfall wurde der 45 jährige Passat Fahrer leicht verletzt. Durch eine Anhängerkupplung am Touran war dieser derart mit dem Passat verkeilt, dass sich die beiden Fahrzeuge durch ein Abschleppunternehmen nicht trennen ließen. Die verkeilten Fahrzeuge konnten nur durch die Feuerwehr mit Säge und Spreizer wieder getrennt werden. Hierzu war die Feuerwehr Markgröningen mit drei Fahrzeugen und fünfzehn Mann im Einsatz. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 11.000 Euro. Der VW-Passat war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Kirchheim am Neckar: Mehrere Verletzte durch Vorfahrtsunfall
Am Freitagabend kam es gegen 20.45 Uhr auf der Bundesstraße 27 zwischen Kirchheim und Lauffen am Neckar auf Höhe der Einmündung zur Landesstraße 2254 nach Bönnigheim zu einer schweren Kollision zweier Fahrzeuge. Der 24-jährige Fahrer eines Pkw Smart kam hierbei aus Richtung Bönnigheim angefahren. An der Einmündung zur B 27 fuhr er an dortiger Stoppstelle in die Bundesstraße ein und missachtete die Vorfahrt eines von links aus Richtung Lauffen herannahenden Pkw Renault Megan. Es kam zur Kollision im Einmündungsbereich. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Megan von der Fahrbahn geschleudert und kam neben der Straße zum Stehen. Sowohl der 35-jährige Renault-Fahrer, als auch der 24-jährige Beifahrer im Smart wurden bei dem Unfall nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt. Der Fahrer des Smart wurde in seinem beschädigten Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr schwer verletzt geborgen werden. Im Einsatz an der Unfallstelle waren sowohl drei Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug sowie die Feuerwehren Kirchheim und Besigheim mit insgesamt fünf Fahrzeugen und dreißig Einsatzkräften. Beide Fahrzeuge mussten jeweils mit Totalschaden abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf 20.000 Euro.

K1683 Hohenhaslach-Sersheim: Frontalzusammenstoß hat zwei Schwerverletzte zur Folge
Am Freitag wurde der Integrierten Leitstelle für den Landkreis Ludwigsburg gegen 19.51 Uhr mitgeteilt, dass es auf der Kreisstraße 1683 zwischen Hohenhaslach und Sersheim zu einem schweren Verkehrsunfall kam. Ein 36-jähriger Lenker eines Ford Mustangs fuhr von Hohenhaslach in Richtung Sersheim. An einer Kuppe, die eine Rechtskurve beschreibt, setzte der 36-Jährige zum Überholen eines vor diesem fahrenden Lastzugs eines 56-Jährigen an. Beim Ausscheren kam es zum Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Audi A6 eines 58-Jährigen. Der Ford drehte sich dabei um die eigene Achse und kollidierte mit dem Anhänger des Lastzugs. Der Audi wurde in die angrenzende Böschung abgewiesen. Durch die Wucht der Kollision wurde der 36-Jährige in seinem Ford eingeklemmt und musste schwer verletzt durch die Feuerwehr Sachsenheim, die mit sechs Fahrzeugen und vierzig Einsatzkräften vor Ort war, mittels schweren Geräts geborgen werden. Im Ford befand sich noch ein 5-jähriges Kind das glücklicherweise keine Verletzungen davontrug. Die beiden PKW-Fahrer wurden schwer verletzt. Die Schwerverletzten wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. Der Fahrer des Lastzugs blieb unverletzt. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand bei diesen wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 50.000 Euro. Am Lastzug beläuft sich der Sachschaden auf 2.500 Euro. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme musste die Kreisstraße zwischen Hohenhaslach und Sersheim zwischen 20.10 Uhr und 22.00 Uhr voll gesperrt werden. Es kam zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen. An der Unfallstelle waren drei Fahrzeuge des Rettungsdienstes sowie ein Notarztfahrzeug im Einsatz. Zur Verkehrsunfallaufnahme waren vier Streifenbesatzungen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg eingesetzt.

Bietigheim-Bissingen: Zeugen und Geschädigte nach Straßenverkehrsgefährdung gesucht
Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, sucht Zeugen und Geschädigte, die Hinweise zu einer Straßenverkehrsgefährdung geben können, die am Freitag gegen 06:20 Uhr im Ortsteil Kammgarnspinnerei in Bietigheim begangen wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen standen auf der Heilbronner Straße mehrere Verkehrsteilnehmer in Richtung Bietigheim-Bissingen auf Höhe eines Autohauses an einer Baustellenampel. Während die Verkehrsteilnehmer an der roten Ampel warteten, fuhr ein bislang unbekannter Motorradfahrer mutmaßlich auf dem Geh- / Radweg parallel an den wartenden Fahrzeugen vorbei. Offenbar wollte der Unbekannte schneller vorankommen. Während er die Fahrzeugschlange rechts überholte, gefährdete er durch seine riskante Fahrweise vermutlich zwei Personen, die ihm auf dem Geh- /Radweg entgegenkamen. Hierbei handelt es sich um einen bislang unbekannten Fußgänger und einem Radfahrer, die dem Motorradfahrer gerade noch ausweichen konnten. Nach der Baustelle fuhr der Unbekannte, der mutmaßlich mit einem silbergrauen Motorrad unterwegs war, unbeirrt in Richtung Bietigheim-Bissingen davon. Der unbekannte Motorradfahrer trug zur Tatzeit einen silberfarbenen Helm, eine graue Arbeitshose sowie eine neongelbe Regenjacke.

Ludwigsburg: Polizei sucht Unfallzeugen
Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, sucht Zeugen eines Unfalls, der sich am Freitag gegen 09.20 Uhr auf der Landesstraße 1140 zwischen Möglingen und Ludwigsburg ereignete. Zwischen einer 23-jährigen BMW-Fahrerin und einem 29 Jahre alten Mercedes-Lenker kam es im Bereich der Ampelanlage auf Höhe der Autobahnanschlussstelle Ludwigsburg-Süd, Richtung Heilbronn, zu einem Auffahrunfall. Die 23-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungswagen in ein Krankenaus gebracht. Es entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 8.000 Euro. Der BMW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Bislang konnte der genaue Unfallhergang nicht geklärt werden.

Ludwigsburg: Schwelbrand
Insgesamt drei Wehrleute und ein Fahrzeug der Feuerwehr Ludwigsburg rückten am Donnerstag gegen 17:00 Uhr zu einem Einsatz in die Bietigheimer Straße in Ludwigsburg aus. In einem leerstehenden, denkmalgeschützten Gebäude kam es vermutlich aufgrund von Bitumenarbeiten zu einem Schwelbrand. Zwei Arbeiter wurden auf den Brand aufmerksam und löschten den Fachwerkbalken. Nach Durchführung von Restlöscharbeiten konnte die Feuerwehr Ludwigsburg wieder abrücken. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 5.000 Euro geschätzt. Personen kamen nicht zu Schaden.

Asperg: Vergessenes Essen sorgt für Rauchentwicklung
Am Donnerstag gegen 11:50 Uhr kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Hohenzollernstraße in Asperg zu einer Rauchentwicklung, weshalb die Feuerwehren Asperg und Ludwigsburg mit 36 Wehrleuten und sechs Fahrzeugen ausrückten. Eine Bewohnerin wurde zuvor auf einen ausgelösten Rauchmelder aufmerksam und alarmierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte stellten anschließend in einer der Wohnungen fest, dass angebranntes Essen auf dem eingeschalteten Herd der Auslöser für die Rauchentwicklung war. Ein Bewohner, der offensichtlich sein Essen auf dem Herd vergessen hatte, konnte in der Wohnung angetroffen werden. Er blieb unverletzt und darüber hinaus entstand kein Sachschaden. Nach Durchführung von Belüftungsmaßnahmen rückten die Feuerwehren wieder ab.

B 295 / Ditzingen: Unfall fordert einen Leichtverletzten und 18.000 Euro Sachschaden
Am Donnerstagabend ereignete sich auf der Bundesstraße 295 ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt worden war und ein Sachschaden von rund 18.000 Euro entstand. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr gegen 19:45 Uhr ein 20 Jahre alter BMW-Lenker an der Autobahnabfahrt Stuttgart-Feuerbach mutmaßlich bei Rot in den Kreuzungsbereich der B 295 ein. Ursächlich für sein plötzliches Anfahren war vermutlich der Kofferraum, der sich aus derzeit ungeklärten Gründen geöffnet hatte. Vor Schreck fuhr der junge Mann offenbar los und stieß dabei mit einem vorfahrtsberechtigten 35-jährigen Mercedes-Lenker zusammen, der die Bundesstraße in Richtung Stuttgart befuhr. Der 20-Jährige wurde durch die Kollision leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge waren in der Folge nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

Ludwigsburg-Eglosheim: Feuerwehreinsatz
Renovierarbeiten eines 48-Jährigen waren vermutlich die Ursache für einen Brand, der am Donnerstag gegen 08:45 Uhr im Keller eines Wohnhauses in der Karl-Massa-Straße in Eglosheim ausbrach. Durch die Renovierarbeiten entstand ein Funkenflug, welcher vermutlich das in einem Öltank befindliche Restöl entflammte. Die Feuerwehr Ludwigsburg, die mit sechs Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort war, konnte das Feuer löschen. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich neun Erwachsene und zwei Säuglinge im Wohnhaus, sie blieben glücklicherweise unverletzt. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens kann bisher keine Aussage getroffen werden.

Ludwigsburg: Diebesbande erwischt
Einem aufmerksamen Ladendetektiv ist es zu verdanken, das fünf georgische Tatverdächtige am Mittwoch gegen 15:00 Uhr beim Diebstahl in einem Elektronikfachgeschäft in der Heinkelstraße in Ludwigsburg erwischt wurden. Der Ladendetektiv konnte beobachten, wie die Tatverdächtigen gemeinschaftlich mehrere Elektroartikel einsteckten. Beim Verlassen des Geschäfts trennten sich die Tatverdächtigen, konnten jedoch vom Ladendetektiv gestellt werden. Durch die hinzugezogene Polizei wurden die drei Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 21 und 51 Jahren vorläufig festgenommen. Sie führten Diebesgut in Höhe von etwa 1.500 Euro mit sich. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder auf freien Fuß entlassen. Sie müssen nun mit einer Anzeige wegen Bandendiebstahl rechnen.

Korntal-Münchingen: Rauchmelder ausgelöst
Am Mittwochnachmittag gab ein Rauchmelder gegen 16:25 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Ludwigsburger Straße in Korntal Alarm. Durch aufmerksame Anwohner wurde die Freiwillige Feuerwehr Korntal-Münchingen verständigt, die mit vier Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften ausrückte. Die Wehrleute stellten in einer der Wohnungen fest, dass ein eingeschalteter Herd der Auslöser für den Rauch war. Eine Bewohnerin hatte die Wohnung verlassen und den Topf mit Essen auf dem Herd vergessen. Nach Ausschalten des Herds und Durchführung von Belüftungsmaßnahmen, konnte die Feuerwehr Korntal-Münchingen wieder abrücken. Es entstand weder Personen- noch Sachschaden.

Ludwigsburg-Eglosheim: Unbekannte bedroht Taxi-Fahrer damit er nicht zahlen muss
Ein 44 Jahre alter Taxi-Fahrer bekam es am Mittwoch gegen 18.30 Uhr in Eglosheim mit einem aggressiven Fahrgast zu tun. Der Unbekannte hatte sich in Tamm durch das Taxi abholen lassen und wollte anschließend bis Ludwigsburg gefahren werden. In Eglosheim dirigierte der Täter, der mutmaßlich alkoholisiert war, den 44-Jährigen auf den Friedhofs-Parkplatz und stieg aus. Als sich der Fahrgast über den Friedhof davon machen wollte, nahm der Taxi-Fahrer die Verfolgung auf und sprach ihn auf die ausstehende Rechnung an. Der Täter drehte sich hierauf zu dem Fahrer um, ging auf ihn zu und fuchtelte mit einem Gegenstand herum. Darüber hinaus gab er dem 44-Jährigen zu verstehen, dass er sich fern halten solle, und beleidigte den Mann auch. Der Taxi-Fahrer flüchtete zu seinem Fahrzeug und alarmierte die Polizei. Der Fahrgast soll zwischen 30 und 35 Jahren alt und etwa 180 cm groß sein. Er hat kurze, braune Haare, die er nach vorne gekämmt trug. Er war mit einer schwarz-roten Jacke bekleidet. Der Polizeiposten Eglosheim, Tel. 07141/22150-0, bittet um weitere Hinweise.

Ludwigsburg: Betrüger auf Parkplatz unterwegs
Von einem noch unbekannten Betrüger ließ sich am Dienstag gegen 18.45 Uhr ein 66 Jahre alter Mann auf einem Parkplatz eines Einkaufszentrums in der Heinkelstraße im Industriegebiet Tammerfeld täuschen. Der Täter sprach sein Opfer aus seinem Auto aus an. Er gab vor sehr hochwertige Haushaltswaren, die er auf einer Messe nicht verkaufen konnte, vor seiner Rückreise in die Schweiz noch zu einem deutlich günstigeren Preis loswerden zu wollen. Der 66-Jährige ließ sich schließlich auf Preisverhandlungen ein und bezahlte einen dreistelligen Betrag für ein Kochtopf- und ein Messerset. Wenig später erkannte der Käufer, dass es sich um Billigware handelt und erstattete Anzeige bei der Polizei. Der Betrüger war mit einem weißen Porsche Geländewagen unterwegs. Er ist etwa 180 cm groß und schlank, und hat kurze, blonde Haare. Zeugen und auch weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, in Verbindung zu setzen.

Markgröningen: Streit zwischen zwei Transporter-Fahrern
Mit einem aggressiven Verkehrsteilnehmer bekam es am Dienstag kurz nach 16.00 Uhr ein 28 Jahre alter Transporter-Lenker in der Margarete-Steiff-Straße in Markgröningen zu tun. Der Transporter-Lenker war gerade damit beschäftigt eine Baumaschine in seinen Wagen zu laden, als der 52 Jahre alte Mann, der ebenfalls in einem Transporter saß, vorbei fahren wollte. Dies gelang ihm jedoch nicht, weil der LKW des jüngeren Fahrers die Fahrbahn verengte. Nach mehrmaligem Hupen gab der 28-Jährige dem 52-Jährigen zu verstehen, dass er nach dem Beladevorgang sofort zur Seite fahren werde. Doch der 52-Jährige stieg schließlich aus und wollte den Jüngeren zur Rede stellen. Hierbei soll er ihm sein Headset aus dem Ohr gerissen haben, über das er gerade ein Telefonat führte. Außerdem habe der 52-Jährige ihm auch ins Gesicht geschlagen. Der 28-Jährige alarmierte die Polizei. Während dessen versuchte der 52-Jährige weiterhin seinen Transporter an dem stehenden LKW vorbei zu lenken. Die eingetroffenen Beamten trafen den 52-Jährigen auf einer nahe gelegenen Baustelle an. Da der Mann nach Alkohol roch, führte er einen Atemalkoholtest durch. Dieser war positiv, so dass er sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Sein Führschein wurde beschlagnahmt. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Körperverletzung rechnen.

BAB 81 – Gem. Möglingen: Unfallflucht
Einen Sachschaden in Höhe von 7.000 Euro richtete ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker an, der mit seinem Anhänger am Mittwochmorgen zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Zuffenhausen und Ludwigsburg-Süd einen Transporter streifte. Der 28 Jahre alte Lenker des Citroen-Jumper war kurz nach 07:30 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs und wechselte nach rechts auf den Verzögerungsstreifen. Der Unbekannte fuhr auf dem mittleren Fahrstreifen, überholte den Citroen und streifte ihn beim Wiedereinscheren nach rechts mit seinem roten Anhänger. Dadurch wurde die Fahrerseite des Citroen erheblich beschädigt. Ohne sich um den Unfall zu kümmern, setzte der Verursacher seine Fahrt fort. Die Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg bittet Zeugen, die Hinweise auf den unbekannten Fahrzeuglenker geben können, sich unter Tel. 0711/6869-0 zu melden.

Ludwigsburg-Nord B 27 / A 81: Ampelanlage beschädigt
Nach einer Verkehrsunfallflucht, die am Dienstag zwischen 21:00 Uhr und 21:20 Uhr auf der Bundesstraße 27 begangen wurde, sucht das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, nach Zeugen. Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker, der aus Richtung Bietigheim-Bissingen kam und die B 27 in Richtung Ludwigsburg befuhr, bog an der Anschlussstelle Ludwigsburg-Nord auf die A 81 in Richtung Heilbronn ein. Beim Abbiegen auf die Autobahn beschädigte er die dortige Ampelanlage. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden von rund 5.000 Euro zu kümmern, machte sich der Unbekannte, der mutmaßlich mit einem Lkw unterwegs war, aus dem Staub.

Ludwigsburg: Auffahrunfall mit drei Beteiligten
Am Dienstag gegen 09:15 Uhr kam es in der Schorndorfer Straße in Ludwigsburg zu einem Auffahrunfall, in den drei Fahrzeuge involviert waren. Vermutlich aus Unachtsamkeit fuhr ein 58 Jahre alter BMW-Lenker auf einen vorausfahrenden 75-Jährigen auf, der ebenfalls mit einem BMW unterwegs war. Durch den Zusammenstoß wurde der BMW des 75-Jährigen nach rechts abgewiesen und prallte gegen einen geparkten VW. Durch die Kollision zog sich der 75-Jährige leichte Verletzungen zu. Beide BMW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 25.000 Euro.

Remseck am Neckar-Neckargröningen: Alkoholunfall
Mit einer Blutentnahme und der Beschlagnahme des Führerscheins endete die Fahrt für einen 49-jährigen Toyota-Lenker am Dienstag gegen 20.40 Uhr in Neckargröningen. Der Mann war zunächst in der Ludwigsburger Straße unterwegs und wollte an der Kreuzung mit den Landesstraße 1100 und 1140 nach links abbiegen. Vermutlich übersah er hierbei einen 22 Jahre alten VW-Lenker, der aus Richtung Ludwigsburg kam und weiter nach Neckargröningen fahren wollte. Der 49-Jährige nahm dem jungen Fahrer in der Folge die Vorfahrt und beide Fahrzeuge stießen zusammen. Während der Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Beamten Alkoholgeruch bei dem Toyota-Lenker. Ein Atemalkoholtest verlief schließlich positiv. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 9.000 Euro geschätzt.

BAB 81 – Gem. Freiberg am Neckar: Verkehrsunfall – Anhänger verloren
Gegen 03:50 Uhr ereignete sich auf der A 81 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg Nord und Pleidelsheim ein Verkehrsunfall, an dem zwei Lkw beteiligt waren. Ein 46 Jahre alter Lkw-Fahrer war auf dem mittleren Fahrstreifen in Richtung Heilbronn unterwegs. Vermutlich aufgrund technischer Mängel verlor er seinen Anhänger. Ein nachfolgender Lkw mit Anhänger fuhr auf diesen auf und wurde nach links gegen die Betonleitwand abgewiesen. Dort schob sich das Fahrzeug hoch, so dass es zum Teil in die Gegenfahrbahn hineinragte. Der 55 Jahre alte Lkw-Fahrer erlitt dabei leichte Verletzungen und musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 100.000 Euro. Die Autobahn in Richtung Heilbronn wurde voll gesperrt. Der Verkehr in Richtung Heilbronn wurde an der Anschlussstelle Ludwigsburg-Nord ausgeleitet. In Fahrtrichtung Stuttgart war der linke Fahrstreifen gesperrt, auf dem mittleren und rechten lief der Verkehr nach einiger Zeit wieder. Es bildeten sich in beide Richtungen Staus von mehreren Kilometern Länge. Darüber hinaus befanden sich die Feuerwehren Freiberg am Neckar und Ludwigsburg mit sieben Fahrzeugen und 55 Wehrleuten im Einsatz. Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Ludwigsburg kümmerten sich um die Absicherung der Unfallstelle und führten Reinigungsarbeiten mit Hilfe einer Kehrmaschine durch.

BAB 81 / Ditzingen: Auffahrunfall mit fünf Fahrzeugen
Glücklicherweise ohne Verletzte aber mit einem Gesamtsachschaden von etwa 20.000 Euro, endete ein Auffahrunfall an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach am Dienstagvormittag. Gegen 9 Uhr prallten insgesamt fünf Fahrzeuge, die zunächst in Richtung Heilbronn unterwegs waren, auf dem Verzögerungsstreifen ineinander. Da der Verkehr in der Ausfahrt stockte, bremste ein 60-jähriger Porsche-Fahrer bis zum Stillstand ab. Auch ein nachfolgender 88 Jahre alter Mann in einem Mercedes konnte noch rechtzeitig anhalten. Vermutlich da eine 51-jährige BMW-Lenkerin keinen ausreichenden Sicherheitsabstand eingehalten hatte, stieß sie gegen den Mercedes. Ein nachfolgender 54-jähriger Sattelzuglenker reagierte wohl zu spät und krachte in das Heck des BMW. Dabei schob er den BMW auf den Mercedes, der dann wiederum in das Heck des Porsche prallte. Letztlich erkannte ein 52 Jahre alter Mann, der einen VW fuhr, den Unfall vor sich zu spät und krachte gegen den Sattelzug. Der BMW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Kornwestheim: Unfall mit 11.000 Euro Sachschaden
Eine leicht verletzte Person und Sachschaden in Höhe von etwa 11.000 Euro sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Dienstag gegen 10.00 Uhr in der Ludwigsburger Straße in Kornwestheim ereignete. Eine 37 Jahre alte Opel-Lenkerin war von Ludwigsburg kommend Richtung Kornwestheim unterwegs. Auf Höhe der Domertalstraße setzte sie zunächst wohl den Blinker rechts und schien dann abbiegen zu wollen. Ein 67 Jahre alter Mercedes-Fahrer, der sich hinter ihr befand, wollte schließlich an dem abgebogenen Wagen geradeaus weiter vorbei fahren. Doch plötzlich lenkte die Frau ihren PKW wieder zurück auf die Ludwigsburger Straße und die beiden Fahrzeuge kollidierten miteinander. Die Opel-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen.

Tamm: dreister Dieb sucht Seniorin heim
Mit einem unverfrorenen Täter bekam es eine betagte Seniorin am Montagmittag in Tamm zu tun. Die Dame, die in einem Seniorenheim nördlich der Bahnlinie wohnt, traf gegen 12.15 Uhr im Hausflur auf einen Mann. Dieser gab vor, die Rauchmelder im Haus überprüfen zu müssen. Die Seniorin ließ ihn aufgrund dessen auch in ihrer Wohnung die Überprüfung durchführen. Dies nutzte der Täter aus und stahl eine Schmuckschatulle, in der sich diverse Schmuckstücke in vierstelligem Wert befanden. Der Unbekannte wurde als etwa 25 Jahre alt, circa 170 cm groß und schlank beschrieben. Er hat dunkle, kurze Haare und einen gepflegten Vollbart. Der Mann trug eine dunkelgraue oder schwarze Jeanshose, die am linken Knie zerrissen war, ein rot/beige kariertes Hemd, darüber eine schwarze Jacke und schwarze Stiefeletten. Zeugen, die weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Tamm, Tel. 07141/601014, in Verbindung zu setzen.

Ditzingen-Hirschlanden: vermeintlicher Räuber steht vor verschlossener Tür
Ein ungewöhnlicher Vorfall ereignete sich am Montagabend in der Heimerdinger Straße in Hirschladen. Während eine Zeugin gegen 21.00 Uhr einen Discounter-Markt verließ, beobachtete sie eine maskierte und vermutlich bewaffnete Person, die zeitgleich auf die Eingangstür zustürmte. Doch die Eingangsschiebetür öffnete sich nicht. Die Mitarbeiter hatten sie bereits verschlossen. Lediglich die Ausgangstür war noch in Betrieb, um den letzten Kunden das Verlassen des Marktes, der um 21.00 Uhr schließt, zu ermöglichen. Der vermeintliche Räuber machte sich hierauf wohl wieder aus dem Staub. Die Zeugin alarmierte sofort die Polizei. Mehrere Streifenwagenbesatzungen führten Fahndungsmaßnahmen durch. Darüber hinaus wurde der Markt durchsucht. Doch es konnten keine weiteren Hinweise zum Täter erlangt werden. Der Unbekannte soll etwa 180 cm groß und schlank sein. Er trug eine Sporthose, eine Jacke und Sportschuhe. Sein Gesicht war mit einer Maske bedeckt. Vermutlich hatte er eine schwarze Schusswaffe in der Hand. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07141/18-9, bittet weitere Zeugen sich zu melden.

Bietigheim-Bissingen: Schreiende 40-Jährige
Psychisch auffällig verhielt sich eine 40-Jährige am Sonntagabend, als sie in ihrer Wohnung im Ortsteil Buch randalierte. Mehrere Anwohner verständigten gegen 22:40 Uhr die Polizei, da die Frau lauthals schrie und die Nachbarschaft störte. Da alles gutgemeinte Zureden seitens Nachbarn, Rettungsdienst und Polizei die Situation nicht besserte, verschafften sich die Einsatzkräfte schließlich über den Balkon Zutritt in die Wohnung der 40-Jährigen, die allein zuhause war. Die Wohnungstür hatte sie nicht öffnen wollen. Sie wurde in eine klinische Einrichtung gebracht. Auch die Feuerwehr kam mit zwei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften vor Ort.

Kornwestheim: Unfall zwischen PKW und Kind – Kind wird noch gesucht
Das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154/1313-0, sucht ein etwa acht bis neun Jahre altes Kind, das am Montag gegen 08.00 Uhr in der Ebertstraße in Kornwestheim in einen Unfall verwickelt war. Mutmaßlich fuhr der kleine Junge kurz vor einer Bäckerei aus einer Einfahrt heraus auf die Straße, ohne auf den Verkehr zu achten. Ein 44 Jahre alter Honda-Fahrer konnte wohl nicht mehr rechtzeitig reagieren und streifte den Radler, der hierauf von seinem Fahrrad fiel. Nachdem sich der PKW-Lenker überzeugt hatte, dass es dem Kind gut geht, trennten sich die beiden. Es fand jedoch kein Austausch von Personalien statt. Im weiteren Verlauf meldete sich der 44-Jährige bei der Polizei.

Vaihingen an der Enz: Bargeld aus Apotheke gestohlen
Kurz nach 06.00 Uhr am Montagmorgen konnte eine Zeugin einen Täter beobachten, der in eine Apotheke in der Andreaestraße in Vaihingen an der Enz eingebrochen war. Der Unbekannte hatte eine Nebeneingangstür aufgehebelt und sich so Zutritt in den Verkaufsraum der Apotheke verschafft. Anschließend leerte er die Kassen und stahl das enthaltene Bargeld in Höhe von mehreren hundert Euro. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 500 Euro geschätzt. Der Täter soll zwischen 20 und 30 Jahren alt und etwa 160 cm groß sein. Er trug dunkle Kleidung und hatte eine Kapuze über seinen Kopf gezogen. Nach ihrer Entdeckung alarmierte die Zeugin sofort die Polizei. Diese leitete eine Fahndung nach dem Unbekannten ein, die jedoch ohne Ergebnis verlief. Weitere Hinweise nimmt das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042/941-0, entgegen.

Korntal-Münchingen: Vorfahrt missachtet
Eine Leichtverletzte und ein Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro sind das Ergebnis eines Unfalls, der sich am Sonntagabend in der Bergstraße in Korntal ereignete. Eine 19-jährige VW-Fahrerin war gegen 19:00 Uhr in Richtung Ortsmitte unterwegs. An der Kreuzung zur Gartenstraße missachtete sie vermutlich die Vorfahrt eines von rechts kommenden 41-jährigen Mitsubishi-Lenkers und es kam zum Unfall. Durch den Aufprall geriet der VW ins Schleudern, kam aber ohne weiteren Schaden zu verursachen, zum Stehen. Die 19-Jährige wurde leicht verletzt. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

BAB 81 / Korntal-Münchingen: Auffahrunfall
Am Sonntagabend kam es kurz vor 20:00 Uhr auf Höhe der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen zu einem Unfall zwischen einem Ford-Kleintransporter und einem VW, bei dem eine Beteiligte leicht verletzt wurde und ein Sachschaden in Höhe von mehr als 11.000 Euro entstand. Der 20-jährige Ford-Fahrer war auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Stuttgart unterwegs. Vermutlich bemerkte er zu spät, dass die vor ihm fahrende 20-Jährige im VW verkehrsbedingt bremsen musste und krachte ins Heck des Pkw. Durch den Aufprall wurde der VW nach rechts in die Schutzplanke abgewiesen, während der Kleintransporter auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stillstand kam. Für die Dauer der Unfallaufnahme mussten der rechte und mittlere Fahrstreifen gesperrt werden und der Verkehr staute sich auf einer Länge von etwa fünf Kilometern. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Ludwigsburg: Versuchter Zigarettenautomatenaufbruch
Vermutlich ist es einem aufmerksamen Anwohner der Mauserstraße zu verdanken, dass Zigarettendiebe in der Nacht zum Samstag nicht zum Zug kamen. Der Mann verständigte gegen 01:00 Uhr die Polizei, nachdem er verdächtige Geräusche wahrgenommen hatte, die er nicht genauer lokalisieren konnte. Einer Streifenwagenbesatzung der Polizeihundeführerstaffel fielen in der Straße zwei Personen in der Nähe eines Zigarettenautomaten auf, die sofort nach Erkennen der Polizei die Flucht ergriffen. Sie konnten nach kurzer Verfolgung eingeholt und vorläufig festgenommen werden, wobei einer von ihnen von einem Polizeihund gebissen wurde. Es handelte sich um zwei junge Männer im Alter von 17 und 19 Jahren. Die oberflächliche Bissverletzung des Älteren wurde im Krankenhaus behandelt. In einem Gebüsch in unmittelbarer Nähe der Festgenommenen fanden die Beamten unter anderem einen Rucksack, der einen Trennschleifer enthielt. Das Gerät war vermutlich durch den vorherigen Betrieb noch warm und wurde sichergestellt. Der entsprechende Zigarettenautomat war zwar beschädigt, aber noch nicht geöffnet worden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist nicht bekannt. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurden die Verdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

Ludwigsburg: 20-Jähriger randaliert am Sonntagmittag
Aus bislang unbekannten Gründen begann ein 20-Jähriger am Sonntagmittag in einem Wohnhaus in der Peter-Eichert-Straße zu randalieren. Er soll einen gleichalten Mitbewohner mit einem Schlagstock angegriffen haben sowie auf mehrere Türen eingeschlagen und sie beschädigt haben. Er kam schließlich mit dem Rettungsdienst in eine klinische Einrichtung. Der junge Mann, dessen Gemütszustand ständig zwischen euphorisch und aggressiv wechselte, hatte seinen Kontrahenten glücklicherweise nur leicht verletzt. Beim Eintreffen der hinzugerufenen Polizeibeamten gegen 13:00 Uhr pöbelte er die Ordnungshüter bereits lautstark aus dem geöffneten Fenster seines Zimmers an. Auch nachdem sie an seiner Wohnungstür geklopft hatten, schrie er im Raum herum. Als er kurz darauf die Tür öffnete, fixierten die Beamten ihn sofort. Aufgrund seiner Stimmungsschwankungen wurde der Rettungsdienst verständigt, der ihn zur ärztlichen Begutachtung in ein Krankenhaus brachte, wo er zunächst bleiben musste. Er muss nun mit einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung rechnen.

Ludwigsburg: Schlägerei
Am Sonntagnachmittag kam es in der Karlstraße aus bislang unbekannter Ursache zu einer Schlägerei zwischen zwei Beteiligten. Gegen 15:30 Uhr wurden zwei Männer im Alter von 40 und 44 Jahren auf der Straße von drei Fremden angesprochen. Plötzlich soll einer des Trios den 44-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben, worauf dieser zum Gegenschlag ausholte. Daraufhin entschuldigte sich einer der Gruppe und die Drei zogen davon. Kurz darauf kam der Schläger zurück und sprach den 44-Jährigen erneut an. Einer der Begleiter habe ihn dann sogar mit einem Messer bedroht, so dass er und der 40-Jährige die Flucht ergriffen. Das Trio entfernte sich in Richtung Seestraße und konnte auch im Rahmen einer polizeilichen Fahndung nicht mehr aufgegriffen werden. Die drei Verdächtigen wurden als Männer im Alter zwischen 30 und 40 Jahren beschrieben. Der Schläger sei etwa 1,80 Meter groß, seine Begleiter etwas kleiner. Es könnte sich um Osteuropäer gehandelt haben. Hinweise nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg unter Tel. 07141/18-5353 entgegen.

Kleinaspach: Verkehrsunfall
Eine 74-jährige Renault-Lenkerin befuhr gegen 19.30 Uhr die Landesstraße 1115 von Backnang kommend in Richtung Großbottwar. Vermutlich auf Grund eines medizinischen Notfalles geriet sie kurz nach der Abzweigung nach Kleinaspach mit ihrem Twingo erst nach rechts auf das Bankett, überfuhr hier einen Leitpfosten und geriet in der darauffolgenden leichten Rechtskurve nach links auf die Gegenfahrbahn. Das erste entgegenkommende Fahrzeug, ein VW eines 43-Jährigen versuchte noch nach rechts auszuweichen, wurde aber dennoch leicht touchiert. Das folgende Fahrzeug, ein Mercedes eines 41-Jährigen, konnte nach rechts in den Graben ausweichen und so einen Zusammenstoß verhindern. Wiederum das Fahrzeug dahinter, ein VW eines 21-Jährigen, wich ebenfalls noch nach rechts in den Graben aus, wurde aber auch noch leicht touchiert. Das nächste Fahrzeug dahinter, ein Skoda eines 57-Jährigen konnte dem Twingo nicht mehr ausweichen und wurde frontal erfasst. Die Twingofahrerin wurde dabei schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die drei Insassen (57, 35 und 3 Jahre alt) des entgegenkommenden Skodas wurden leicht verletzt. In den übrigen Fahrzeugen gab es keine Verletzten. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 35.000 Euro. Die Landesstraße musste in der Zeit von 19.30 – 21.45 Uhr voll gesperrt werden. Die Feuerwehr war mit zwei Fahrzeugen und 16 Mann, der Rettungsdienst mit 2 Fahrzeugen und 4 Mann im Einsatz.