Polizei-Report Kreis Ludwigsburg | Woche 10

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Vaihingen/Enz: Vorfahrtsverletzung hat vier Leichtverletzte und 22.000 Euro Sachschaden zur Folge
Ein 50-jähriger Lenker eines Renault Koleos befuhr die Bundesstraße 10 von Enzweihingen kommend in Richtung Mühlacker. An der Einmündung zur Kreisstraße 1648 (Stuttgarter Straße) war die dortige Lichtzeichenanlage außer Betrieb. Aus der Stuttgarter Straße fuhr ein 43-Jähriger mit seinem Daimler-Benz C 220 auf die B 10 ein und missachtete die Vorfahrt des auf der Vorfahrtsstraße fahrenden 50-Jährigen. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt. Im Fahrzeug des 50-Jährigen wurden der Fahrer, eine 44-jährige Mitfahrerin und ein 6-jähriger Mitfahrer leicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Vaihingen an der Enz unter der Telefonnummer 07042 941 0, zu melden.

Marbach am Neckar: Fahrzeugbrand weitet sich auf zwei weitere Fahrzeuge aus
Am Sonntag wurde der Integrierten Leitstelle des Landkreises Ludwigsburg gegen 03.53 Uhr in einem Wohngebiet, das westlich der Poppenweiler Straße liegt, durch Anwohner mitgeteilt, dass dort mehrere Fahrzeuge brennen würden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befanden sich sowohl ein dort geparkter Porsche Cayenne als auch ein rechts daneben geparkter Audi in Vollbrand. Durch die Feuerwehr Marbach am Neckar, die mit einem Löschzug vor Ort war, konnte das Feuer rasch gelöscht werden. Ein links neben dem Porsche stehender Daimler-Benz wurde durch das Brandgeschehen ebenfalls in Teilen in Mitleidenschaft gezogen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte der Brand vom Motorraum des Porsches ausgegangen sein und sich dann fortgesetzt haben. Am Porsche und am Audi entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Am Daimler-Benz entstand Sachschaden durch Hitzeeinwirkung. Zur Klärung der Brandursache wurde der Porsche sichergestellt. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Der Sachschaden an den drei Fahrzeugen beläuft sich auf insgesamt 63.000 Euro. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte sechs Streifenbesatzungen im Einsatz.

Vaihingen/Enz – Aurich: Rauchentwicklung aus Wohnhaus
Am Samstag wurde der Integrierten Leitstelle für den Landkreis Ludwigsburg gegen 17.49 Uhr durch eine Anwohnerin starke Rauchentwicklung ausgehend von einem südöstlich gelegenen Wohnhaus mitgeteilt. Die Feuerwehr Vaihingen an der Enz war mit neun Fahrzeugen und 56 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit einem Fahrzeug und deren Besatzung vor Ort. Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht im Gebäude. Der Rauch drang aus dem ersten Obergeschoss ins Freie. Zu einem offenen Feuer kam es nicht. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürften zu nah auf dem Kamin abgelegte Grillanzünder für die Rauchentwicklung verantwortlich sein. Glücklicherweise kam es zu keinem weiteren Brandgeschehen. Es entstand weder Personen- noch Sachschaden. Vor Ort waren auch der Oberbürgermeister der Stadt Vaihingen an der Enz sowie die Ortsvorsteherin von Aurich. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg war mit einer Streifenbesatzung des Polizeireviers Vaihingen an der Enz vor Ort.

Gerlingen: Wertgegenstände erbeutet
Im Zeitraum zwischen Samstag, 03.03.2018, 10.00 Uhr, und Samstag, 10.03.2018, 19.00 Uhr, verschaffte sich ein unbekannter Täter mit Gewalt Zutritt in ein Wohnhaus in einem nordwestlich gelegenen Wohngebiet. Der Täter erlangte dabei diverse Wertgegenstände. Der Wert des Diebesguts ist noch nicht bekannt. Am Inventar entstand Sachschaden in Höhe von 100 Euro.

Ditzingen: Tresor erbeutet
Im Zeitraum zwischen vergangenen Freitag, 23.30 Uhr, und Samstag, 06.00 Uhr, verschafften sich bislang unbekannte Täter Zutritt zu Geschäfts- und Produktionsräumen einer Firma im Gewann Hollenstein. Dabei gelangten die Täter u.a. an einen Tresor, den sie entwendeten. Sowohl über die Höhe des Diebesguts als auch über den entstandenen Sachschaden liegen keine Angaben vor.

Kornwestheim: 2 Totalschäden
Ein 18jähriger Mann befuhr mit seinem Opel Corsa am Freitagabend die Stuttgarter Straße in Richtung Stadtmitte. Als er an der Kreuzung Kornbühlstraße nach links abbiegen wollte, übersah er den entgegenkommenden Ford Focus eines 51jährigen Mannes. Der Ford-Fahrer zog sich bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen zu. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 11.000 Euro. Die Verkehrsampel zeigte für beide Fahrtrichtungen grün.

Schwieberdingen: Vorfahrt genommen – 2 Leichtverletzte
Ein 55jähriger Passat-Fahrer wollte von der Ludwigsburger Straße auf die B 10 Richtung Vahingen/Enz fahren. Hierbei übersah er einen 59jährigen Mann, welcher mit seinem Mercedes von rechts aus Richtung Möglingen auf die B 10 auffuhr. Der 59jährige sowie seine 60jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Der Schaden an beiden Fahrzeugen wurde auf 13.000 Euro beziffert.

Ludwigsburg: Fiat erfasst Fußgängerin
Eine 70jährige Frau befuhr am Freitag gegen 22.30 Uhr mit ihrem Fiat Punto die Straße Kaffeeberg und wollte an der Schloßstraße nach rechts abbiegen. Hierbei übersah sie eine 36jährige Fußgängerin. Die Frau prallte zunächst auf die Motorhaube und fiel anschließend auf die Straße. Sie wurde verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Verletzungen stellten sich als nicht schwerwiegend heraus. Sachschaden entstand nicht.

Sersheim: Fahrzeugbrand
Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts brannte in der Nacht zum Freitag in der Straße „Zur Schießmauer“ in Sersheim ein abgestellter Transporter. Eine Zeugin stellte am Freitag gegen 05.40 Uhr fest, dass der Renault quer auf der Fahrbahn stand und der Fahrgastraum ausgebrannt war. Der Wagen hatte sich wohl aufgrund des Brandes selbstständig gemacht und war gegen einen PKW-Anhänger gerollt. Ein Ausrücken der Feuerwehr war nicht mehr notwendig, da das Feuer bereits von selbst erloschen war. Der Transporter wurde abgeschleppt. Durch den Brand entstand ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro. Der Schaden am Anhänger dürfte sich auf etwa 500 Euro belaufen.

Hemmingen: Fahrzeugbrand
Vermutlich wegen eines technischen Defekts ist am Donnerstagabend ein BMW in Brand geraten. Der 46 Jahre alte Fahrer war bis gegen 18:20 Uhr unterwegs. Nach zuvor etwa halbstündiger Fahrt kam er in der Immanuel-Kant-Straße an und parkte sein Auto. Als er kurz darauf zum Wagen zurückkehrte, stellte er fest, dass Rauch aus dem Motorraum drang. Er versuchte noch das Feuer selbst zu löschen, was jedoch nicht gelang, so dass die Feuerwehr mit 19 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen an den Brandort ausrückte. Die Höhe des am Auto entstandenen Schadens ist nicht bekannt.

Tamm: Rollerfahrer flüchtet vor der Polizei
Vermutlich weil er mit einem nicht zugelassenen Roller und ohne Fahrerlaubnis unterwegs war, flüchtete am Montagvormittag ein 15-jähriger Tatverdächtiger vor der Polizei. Gegen 10:40 Uhr führte eine Zivilstreife am Ortsausgang von Tamm eine Verkehrskontrolle durch. Da den eingesetzten Beamten der Roller ohne Kennzeichen auf der L1133 aufgefallen war, wollten sie ihn anhalten und kontrollieren. Der Fahrer missachtete jedoch die Anhaltezeichen und fuhr in Richtung Porschestraße davon. Er durchquerte das Industriegebiet „Tammerfeld“ und setzte seine Fahrt auf einem Feldweg entlang der A 81 in Richtung Asperg fort. Nachdem zwei Streifenfahrzeuge die Verfolgung aufgenommen hatten, verloren die Beamten den flüchtigen Rollerfahrer schließlich in der Haldenstraße in Möglingen aus den Augen. Eine sofort eingeleitete Fahndung, in die auch ein Polizeihubschrauber mit eingebunden war, verlief zunächst ohne Erfolg. Nach bisherigen Erkenntnissen missachtete der Jugendliche auf seiner waghalsigen Flucht wohl sämtliche Verkehrsregeln, überfuhr mehrfach rot zeigende Ampeln und gefährdete mutmaßlich eine bislang unbekannte, ältere Dame, die im Einmündungsbereich Eglosheimer Straße / Markgröninger Straße in Asperg an einer Fußgängerampel die Fahrbahn überqueren wollte. Diesbezüglich sucht das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154/1313-0, nach Zeugen oder eventuell weiteren Geschädigten. Darüber hinaus wird die bislang unbekannte Fußgängerin gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Im Zuge der weiteren Fahndungsmaßnahmen konnte eine Polizeistreife am Montagnachmittag den schwarz-gelben Roller in Schwieberdingen feststellen. Der 15-Jährige, auf den die vorliegende Personenbeschreibung passte, hielt sich zu diesem Zeitpunkt neben dem abgestellten Roller auf. Beim Erkennen der Beamten machte er sich zu Fuß aus dem Staub und ließ seinen Roller zurück. Die Polizisten stellten das Zweirad in der Folge sicher. Um abzuklären, ob der Roller technisch verändert wurde, ordnete die Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Gutachten an. Der 15-jährige Tatverdächtige konnte im weiteren Verlauf ermittelt werden. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Gefährdung im Straßenverkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Missachten von Zeichen und Weisungen von Polizeibeamten rechnen.

Pleidelsheim: Hund beißt Kind – Zeugen gesucht
Eine Neunjährige ist am Montag von einem Hund gebissen und leicht verletzt worden. Das Mädchen befand sich zwischen 17:00 Uhr und 17:30 Uhr im Bereich des Friedhofs in Pleidelsheim, als sie von einem Hund mutmaßlich ins Bein gebissen worden war. Nach bisherigen Erkenntnissen hat eine bislang unbekannte Frau den Hund zuvor von der Leine gelassen und vermutlich aufgestachelt. Der Vierbeiner lief daraufhin zu dem Mädchen und zwickte zu. Die unbekannte Frau flüchtete daraufhin mit ihrem Hund, als sie erkannt hatte, dass ein älteres Paar mutmaßlich auf den Vorfall aufmerksam geworden war. Bei der Unbekannten soll es sich um eine Frau im Alter von circa 30 Jahren handeln, die etwa 160 – 165 cm groß und kräftig gebaut ist. Sie war mit einem blauen Kapuzen-Shirt bekleidet, deren Kapuze sie über ein schwarzes Base-Cap gezogen hatte. Darüber hinaus trug sie schwarze Turnschuhe. Bei ihrem vierbeinigen Begleiter soll es sich um einen kniehohen, schwarz-braunen Hund handeln, der ein rot-braunes Halsband trug und an einer schwarzen Leine geführt wurde. Auffällig an den Hund sei ein gekipptes Ohr mit einer weißen Ohrspitze. Die Hundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel.: 07141/18-5801, sucht Zeugen, die Angaben zu der bislang unbekannten Hundehalterin machen können. Insbesondere wird auch das ältere Pärchen gebeten, sich zu melden.

Bietigheim-Bissingen: Rauchmelder ausgelöst
Am Mittwoch gab ein Rauchmelder gegen 23:00 Uhr in einem Mehrfamilienhaus im Sanddornweg in Bietigheim Alarm. Durch aufmerksame Anwohner wurde die Freiwillige Feuerwehr Bietigheim-Bissingen verständigt, die mit fünf Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften ausrückte. Die Wehrleute stellten in einer der Wohnungen fest, dass angebranntes Essen auf einem eingeschalteten Herd der Auslöser für den Rauch war. Ein mutmaßlich alkoholisierter Bewohner hatte den Topf offenbar auf dem Herd vergessen. Nach Ausschalten des Ofens und Durchführung von Belüftungsmaßnahmen, konnte die Feuerwehr Möglingen wieder abrücken. Ob ein Sachschaden entstanden ist, ist derzeit nicht bekannt. Der Bewohner wurde mit Anzeichen einer Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Löchgau: 24-Jähriger bei Verkehrsunfall getötet
Am Mittwochmorgen ereignete sich auf der Kreisstraße 1633 ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 24 Jahre alter Fahrer eines Audi ums Leben kam. Aus bislang noch unbekannter Ursache war er mit seinem Auto unter einen Sattelzug geraten, dessen 47 Jahre alter Lenker rückwärts in einen Feldweg zwischen Freudental und der Landesstraße 1141 eingefahren war. Der Lkw sollte dort mit Holz beladen werden.
Der 24-Jährige kam kurz nach 05:30 Uhr aus Richtung Freudental und war unter den schräg zur Fahrbahn stehenden Auflieger geraten, so dass sein Audi zwischen den Achsen unter dem Lkw eingeklemmt wurde. Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät, er war bei Eintreffen der Rettungskräfte bereits tot. Die Feuerwehren Löchgau und Besigheim waren ebenfalls an die Unfallstelle ausgerückt. Seitens der Staatsanwaltschaft Heilbronn wurde zur Klärung der Unfallursache ein Gutachter bestellt, der an die Unfallstelle kam. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die Strecke voll gesperrt werden und konnte gegen 09:00 Uhr wieder frei gegeben werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro.

Vaihingen an der Enz: Pkw in Brand geraten
Ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro entstand am Dienstagnachmittag bei einem Autobrand in der Steinbeisstraße. Ein 27-Jähriger hatte kurz nach 15:00 Uhr in einer Montagehalle an einem Mazda gearbeitet und musste kurz unterbrechen. Während seiner Abwesenheit geriet das Auto aus bislang noch ungeklärter Ursache in Brand. Durch das Feuer wurden Hallenwände beschädigt und Neonröhren abgebrannt. Personen kamen vermutlich nicht zu Schaden. Die Feuerwehr Vaihingen an der Enz war mit 18 Einsatzkräften in drei Fahrzeugen an den Brandort ausgerückt.

Pleidelsheim: Rotlicht missachtet
Einen Sachschaden in Höhe von 32.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag auf der Landesstraße 1125. Eine 49-Jährige war gegen 15:30 Uhr in einem Opel in Richtung Pleidelsheim unterwegs. An der Autobahnanschlussstelle wollte eine 32-Jährige, die in einem VW die Umgehungsstraße befuhr, auf die A 81 auffahren. An der Kreuzung kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, so dass der Opel gegen einen Ampelmast geschleudert wurde. Durch den Aufprall löste sich zudem noch die Lampe und fiel vom Mast auf einen wartenden Mercedes. Beide Fahrerinnen gaben an, bei Grünlicht in die Kreuzung eingefahren zu sein. Ihre Autos waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Das Polizeirevier Marbach bittet Unfallzeugen, sich unter Tel. 07144/900-0 zu melden.

Steinheim an der Murr: Straßenverkehrsgefährdung
Das Polizeirevier Marbach am Neckar bittet Zeugen, die am Dienstagmorgen einen Vorfall in der Kleinbottwarer Straße beobachten konnten, sich unter Tel. 07144/900-0 zu melden. Eine 35-Jährige wollte gegen 07:00 Uhr mit ihrem vierjährigen Sohn den Fußgängerüberweg auf Höhe der Klosterstraße überqueren. Die beiden hatten die Straße gerade betreten, als der Frau ein weißer Mercedes auffiel, der aus Richtung Ortsmitte heranfuhr. Da der Fahrer seine Geschwindigkeit nicht reduzierte, schnappte die Mutter ihren Sohn und ging auf den Gehweg zurück. Der Autofahrer passierte die Fußgänger und bremste etwa 100 Meter später den Wagen bis zum Stillstand ab. Er stand nun schräg zur Fahrbahn und behinderte dadurch vermutlich den Verkehr aus Richtung Kleinbottwar. Aus dem Auto stiegen zwei Männer aus. Während der Fahrer sich zu Fuß entfernte, setzte der ursprüngliche Beifahrer die Fahrt mit dem Mercedes fort. Zeugen, die Hinweise zu den Vorfällen und/oder den beteiligen Personen geben können, werden gebeten, sich zu melden.

Markgröningen-Unterriexingen: Wohnungsbrand
Eine glimmende Zigarettenkippe war vermutlich die Ursache für einen Brand, der am Mittwoch gegen 06:30 Uhr im 2. Obergeschoss eines Wohnhauses in der Hauptstraße in Unterriexingen ausbrach. Durch die Zigarettenkippe gerieten mutmaßlich Möbel in Brand und das Feuer griff auf ein Fenster über. Die Freiwillige Feuerwehr Markgrönigen, die mit acht Fahrzeugen und 36 Einsatzkräften vor Ort war, konnte das Feuer löschen. Der 34-jährige Bewohner befand sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in seiner Wohnung und wurde leicht verletzt. Die 85-jährige Bewohnerin des 1. Obergeschosses erlitt ebenfalls leichte Verletzungen. Beide kamen zu Untersuchungen in Krankenhäuser. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 80.000 Euro.

Ludwigsburg – Stuttgart: Internationaler Ermittlungserfolg gegen illegale Waffenhändler
Eine intensive Kooperation von Polizeibehörden aus vier Staaten – Frankreich, Schweiz, Österreich und Deutschland – hat im November 2017 zu einem erfolgreichen Schlag gegen den illegalen Waffenhandel geführt.
Die Kriminalinspektion 1 der Kriminalpolizeidirektion mit Sitz in Rottweil führt im Auftrag der Staatsanwaltschaften Hechingen und Stuttgart seit Juni 2017 ein Ermittlungsverfahren wegen des grenzüberschreitenden gewerbs- und bandenmäßigen Waffenhandels gegen eine türkischstämmige Tätergruppierung, darunter auch gegen Deutsche mit türkischem Migrationshintergrund. Ausgangslage der Ermittlungen war eine Europäische Ermittlungsanordnung des Ermittlungsrichters in Bordeaux vom Juni 2017. Die Gendarmerie Toulouse hatte umfangreiche Erkenntnisse, wonach Handfeuerwaffen von Deutschland aus nach Toulouse geliefert werden. Die Ermittlungen in Toulouse richteten sich gegen eine Tätergruppierung um einen türkischen Staatsangehörigen. Die übersandten Ermittlungsergebnisse ließen den Schluss zu, dass die Waffenlieferungen nach Frankreich über eine Tätergruppierung aus dem Zollernalbkreis, dem Landkreis Ludwigsburg sowie aus dem Großraum Iserlohn organisiert werden. Umfangreiche kriminalpolizeilichen Ermittlungen gegen zunächst drei in Deutschland lebende Beschuldigte ergaben, dass Schwerpunkt des Waffenhandels der Großraum Ludwigsburg war. Das Ermittlungsverfahren wurde deshalb an die Staatsanwaltschaft Stuttgart abgegeben.
Die gewonnenen Erkenntnisse ergaben auch, dass die in Deutschland verkauften Handfeuerwaffen (Pistolen und Revolver) größtenteils aus dem Raum Vorarlberg stammen. Gegen einen Waffenlieferanten aus Bregenz wurden in Absprache, vorab mit dem Landeskriminalamt Vorarlberg und zuständigkeitshalber dann mit dem Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung in Vorarlberg verdeckte Ermittlungen eingeleitet und zunächst im Rahmen eines Rechtshilfeersuchens von der Kriminalpolizeidirektion Rottweil geführt. Die Ermittlungen in Österreich wurden aufgrund der Dimension des Waffenhandels durch das dortige Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung zeitnah übernommen.
In enger Abstimmung mit der Gendarmerie Toulouse sowie mit dem Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Vorarlberg, welche die Ermittlungs- und Durchsuchungsmaßnahmen in den jeweiligen Ländern koordinierten, erfolgten am 9. November 2017 in Süddeutschland insgesamt acht zeitgleiche Wohnungsdurchsuchungen im Raum Ludwigsburg, Stuttgart sowie in Nürnberg. Im Ermittlungsverfahren eingesetzt waren Beamte des Bundeskriminalamtes, des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg, des Polizeipräsidiums Einsatz (MEK, SEK) sowie der Polizeipräsidien Nürnberg, Ludwigsburg und Stuttgart.
Durch die Kriminalpolizeidirektion Rottweil konnten insgesamt elf Handfeuerwaffen (Pistolen und Revolver), etwa 1.500 Schuss Munition diverser Kaliber, rund 100.000 Euro Bargeld sowie Datenträger sichergestellt werden. Gegen die zwei Hauptbeschuldigten – einen 61-Jährigen und dessen 37 Jahre alten Sohn – beantragte die Staatsanwaltschaft Stuttgart beim zuständigen Amtsgericht Haftbefehle, die in Vollzug gesetzt worden sind. Beide Haftbefehle wurden später gegen Meldeauflagen außer Vollzug gesetzt.
Auch in Österreich wurden im Zuge der durchgeführten Maßnahmen sieben tatverdächtige Personen ermittelt. Zwei Personen in Vorarlberg und eine in Niederösterreich wurden festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Bei den zeitgleich im November in Österreich durchgeführten Hausdurchsuchungen wurden 26 Faustfeuerwaffen, 6 Langwaffen und über 200 kg Munition in Vorarlberg sowie mehr als 120 Lang- und Faustfeuerwaffen, über 100 Stichwaffen und etwa tausende Schuss Munition in Niederösterreich sichergestellt.
Im Verlauf der Ermittlungen ergaben sich keinerlei Hinweise, dass die in Deutschland und in Österreich sichergestellten Waffen zur Begehung von Straftaten eingesetzt worden sind. Die umfangreichen Ermittlungen dauern nach wie vor an.
Mitentscheidend für den Ermittlungserfolg gegen den illegalen Waffenhandel war die nationale und grenzüberschreitende intensive Zusammenarbeit mit den beteiligten Ländern Österreich, Frankreich der Schweiz und Deutschland, insbesondere die der Kriminalpolizeidirektion Rottweil mit den Staatsanwaltschaften Stuttgart und Hechingen zusammen mit dem Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung bei der Landespolizeidirektion Vorarlberg in Österreich.

Ludwigsburg: Phänomen „falsche Polizeibeamte“ – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
Seit Donnerstagnachmittag sitzt ein 20 Jahre alter Mann aus dem Ruhrgebiet in einer Justizvollzugsanstalt in Baden-Württemberg in Untersuchungshaft. Er wird dringend verdächtigt, am Mittwoch in Kornwestheim im Zusammenhang mit dem Kriminalitätsphänomen „falsche Polizeibeamte“ Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro erbeutet zu haben.
Im Laufe des Mittwochs (28. Februar) gingen beim Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Ludwigsburg zahlreiche Anrufe von Senioren aus Kornwestheim und dem Umland ein, zu denen vermeintliche Polizeibeamte telefonisch Kontakt aufgenommen hatten. Währenddessen erhielt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigburg einen Hinweis auf einen Mercedes mit nordrhein-westfälischen Kennzeichen.
Im Zuge von sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der Wagen auf der Bundesautobahn 81 in Fahrtrichtung Heilbronn lokalisiert werden. Beamte der Verkehrspolizeidirektion des Polizeipräsidiums Heilbronn verfolgten das Fahrzeug und konnten es auf der BAB 6 im Bereich Bad Rappenau stoppen. Die Insassen, der 20-Jährige und sein 22 Jahre alter Beifahrer, wurden vorläufig festgenommen.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Jüngere im Verdacht steht am selben Abend, gegen 20.00 Uhr, bei einer Kornwestheimer Seniorin geklingelt zu haben. Zuvor hatte sich ein vermeintlicher Polizeibeamter mehrfach mit der Dame telefonisch in Verbindung gesetzt und ihr eingeredet, dass es zu Einbrüchen in ihrer Nachbarschaft und einer Festnahme gekommen sei. Hierbei habe die Polizei eine Notiz mit ihrem Namen bei den Tätern gefunden. Es sei nun notwendig, ihren gesamten Schmuck zu fotografieren. Anschließend würde sie ihre Wertsachen wieder erhalten. Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens würde dies durchführen. Die Rolle des durch die Polizei beauftragten Mitarbeiters spielte schließlich wohl der 20-Jährige. Doch er brachte der Dame ihren Schmuck nicht wieder zurück und sie alarmierte die richtige Polizei.
Eine umfassende Durchsuchung des Mercedes, der beschlagnahmt wurde, brachte die Schmuckstücke letztlich wieder zum Vorschein.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurden die beiden 20- und 22-jährigen Deutschen am Donnerstag dem Haftrichter des Amtsgerichts Ludwigsburg vorgeführt. Gegen den 20-Jährigen erließ er einen Haftbefehl wegen Betruges, setze diesen in Vollzug und wies ihn in eine Justizvollzugsanstalt ein. Der zwei Jahre ältere Tatverdächtige wurde auf freien Fuß entlassen.

Remseck-Aldingen: Einbruch in Wohnhaus
Mit Schmuck und elektronischen Geräten im Wert von mehreren tausend Euro machten sich bislang unbekannte Täter aus dem Staub, die am Montag zwischen 07.15 Uhr und 16.00 Uhr in ein Haus im Münsinger Weg in Aldingen einbrachen. Die Unbekannten versuchten zunächst über die Terrassentür Zutritt in das Haus zu erlangen. Doch die Terrassentür hielt ihren Hebelversuchen stand. Hierauf machten sich die Einbrecher an einem Fenster zu schaffen, das sie schlussendlich aufbrachen. Die Täter stiegen in das Haus ein und durchsuchten es nahezu vollständig. Hierbei fiel ihnen die Beute in die Hände. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 1.500 Euro geschätzt. Der Polizeiposten Remseck am Neckar, Tel. 07146/28082-0, bittet Zeugen sich zu melden.

Gerlingen-Gehenbühl: Vorfahrt missachtet
Ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro ist das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Montag gegen 19:20 Uhr auf der Rappachstraße in Gerlingen-Gehenbühl ereignete. Ein 29 Jahre alter Audi Lenker war auf der Lindenstraße unterwegs und wollte an der Kreuzung mit der Rappachstraße geradeaus weiter in die Giebelstraße fahren. Nachdem er zunächst an einem Stoppschild angehalten hatte, fuhr er in den Kreuzungsbereich ein und stieß mit dem von links kommenden vorfahrtsberechtigten VW zusammen, dessen 38-jähriger Fahrer stadteinwärts fuhr. Beide Fahrzeuge waren in der Folge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die beiden Männer blieben unverletzt.

Marbach am Neckar: Verkehrsunfall mit drei Beteiligten
In der Schillerstraße in Marbach am Neckar kam es am Montag gegen 06:20 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden. Ein 28 Jahre alter Lkw-Fahrer musste verkehrsbedingt auf der Schillerstraße anhalten. Sein 58-jähriger Hintermann, der in einem Opel saß, erkannte dies rechtzeitig und bremste sein Fahrzeug ebenfalls ab. Ein nachfolgender 42-jähriger Audi-Fahrer übersah dies vermutlich zu spät und fuhr auf den Opel auf. Der Opel wurde in der Folge nach rechts auf den Gehweg abgewiesen und touchierte ein Geländer. Der Audi prallte im weiteren Verlauf noch gegen den Lkw, des 28-Jährigen. Durch den Aufprall wurden der 42-Jährige sowie der 58-Jährige leicht verletzt. Ihre Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro.

Steinheim an der Murr: Gebäudebrand
Ein technischer Defekt an der Beleuchtung ist vermutlich die Ursache für einen Brand, der am Montag gegen 07:00 Uhr im Obergeschoss eines Wohnhauses im Ziegelweinbergweg in Steinheim an der Murr ausbrach. Die Freiwilligen Feuerwehren Steinheim und Murr waren mit acht Fahrzeugen und 33 Einsatzkräften vor Ort. Der Bewohner war zum Zeitpunkt des Brandausbruchs zuhause und wurde vorsorglich mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Dort stellte sich heraus, dass er glücklicherweise nicht verletzt war. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 30.000 Euro.

Ditzingen: Verkehrsunfall zwischen Fahrradfahrer und Fußgängerin
Zwei leicht verletzte Personen sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Sonntag gegen 14:30 Uhr in der Breslauer Straße in Ditzingen ereignete. Ein 61-jähriger Fahrradfahrer befuhr die Breslauer Straße in Fahrtrichtung Bauernstraße. Eine 41-jährige Fußgängerin überquerte vor dem Radfahrer die Straße, um sich zu einem wartenden PKW zu begeben. Als diese in das Fahrzeug einsteigen wollte, kam es zum Zusammenstoß mit dem Radler. Beide stürzten und mussten durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Am Fahrrad entstand geringer Sachschaden.

Löchgau: junger Mann erst in Unfall dann in Widerstand verwickelt
Glück im Unglück hatte ein junger Mann, der am Sonntag gegen 19.20 Uhr in der Freudentaler Straße auf Höhe des Segelfluggeländes Löchgau in einen Unfall verwickelt wurde. Da er wohl alkoholisiert war, torkelte der dunkelgekleidete Mann über die Straße. Ein herannahender 20-Jähriger streifte ihn mit dem Außenspiegel seines VW, wendete sofort und wollte sich um die Person kümmern. Er und weitere Ersthelfer entdeckten den Mann in etwa 150 Meter Entfernung auf einem Feldweg. Polizei und Rettungsdienst wurden anschließend alarmiert. Doch die Verständigung mit dem leicht verletzten Mann, der sich vermutlich auch in einem psychischen Ausnahmezustand befand, war aufgrund sprachlicher Barrieren nicht möglich. Darüber hinaus verhielt er sich aggressiv und unkooperativ. Er wollte sich nicht behandeln lassen und gab auch keine Auskunft zu seiner Person. Als er schließlich flüchten wollte, mussten die Polizeibeamten ihn zu Boden bringen. Wobei er sich wehrte und eine Beamtin leicht verletzt wurde. Auch der Versuch eines Zeugen mit dem aus Polen stammenden Mann in seiner Muttersprache zu kommunizieren, konnte ihn nicht beruhigen. Zunächst wurde der Mann, dessen Identität immer noch nicht feststand, in ein Krankenhaus gebracht. Nachdem er untersucht worden war, kam er mit richterlicher Anordnung in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen. Er ist im Laufe des Montags konnte ermittelt werden, dass es sich um einen 22-jährigen Leiharbeiter aus Polen handelt. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde der 22-Jährige, der sich an nichts erinnerte jedoch reumütig zeigte, auf freien Fuß gesetzt. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

Ludwigsburg: Schlägerei zwischen zwei Männern
Mit einer handgreiflichen Auseinandersetzung endete am Samstag gegen 23.30 Uhr der zunächst gemeinsam begonnene Abend zweier 30 und 35 Jahre alter Männer. Die beiden Bekannten hatten sich in der Wohnung des Älteren in der Abelstraße getroffen und vermutlich Alkohol konsumiert. Im weiteren Verlauf kam es, möglicherweise aufgrund eines Missverständnisses, zu einem Gerangel sowie zu gegenseitigen Schlägen. Der 35-Jährige verwies den Jüngeren schließlich der Wohnung. Dieser bewarf seinen Bekannten hierauf wohl im Hausflur mit einer Vase. Kurz darauf kam es vor dem Haus zu weiteren Streitigkeiten zwischen den Männern. Im Zuge dessen soll der Jüngere mit einem Holzbrett bewaffnet hinter seinem Kontrahenten her gewesen sein. Mutmaßlich stieß er währenddessen mit dem Brett gegen ein geparktes Fahrzeug. Ob an dem PKW ein Sachschaden entstanden ist, muss noch ermittelt werden. Der 35-Jährige erlitt eine leichte Verletzung. Beide Männer müssen nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen.

Ludwigsburg: Besuch einer Shisha-Bar endet im Krankenhaus
Der Besuch einer Shisha-Bar in Ludwigsburg endete für einen 19-Jährigen am frühen Sonntagmorgen, gegen 03.15 Uhr, im Krankenhaus. Nachdem sich der junge Mann etwa zwei Stunden in der Bar aufgehalten hatte, verspürte er körperliches Unwohlsein. Schließlich wollte er frische Luft schnappen, ging hinaus und erlitt einen Kreislaufzusammenbruch. Der alarmierte Rettungsdienst brachte den 19-Jährigen in ein Krankenhaus. Dort wurde festgestellt, dass er vermutlich eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten hatte. Die verständige Feuerwehr Ludwigsburg führte hierauf Messungen in der Bar durch und stellte eine erhöhte Kohlenstoffmonoxidkonzentration fest. Mutmaßlich entstand die erhöhte Konzentration aufgrund einer Vielzahl von Wasserpfeifen, die durch Gäste geraucht wurden, und nicht ausreichender Belüftung. Durch anschließende Lüftungsmaßnahmen konnte der Wert gesenkt werden. Die Ermittlungen dauern an.