Mit 81 Jahren „in den wohlverdientesten Ruhestand“

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Bild v.l.n.r.: Dieter Wizemann, Mitglied des Vorstands bei der Kreissparkasse Ludwigsburg, Ilse Öttinger-Fischer und Regionaldirektor Thomas Nytz. | Foto: Kreissparkasse Ludwigsburg
  • Ilse Öttinger-Fischer war für die letzte „Wohnzimmer-Filiale“ der Kreissparkasse Ludwigsburg im Landkreis verantwortlich
  • Über Jahrzehnte „eine Institution“

Prevorst.| Vor wenigen Wochen erst ist sie 81 Jahre alt geworden, die Frau, die jeder in dem beschaulichen Dorf Prevorst kennt. Man könnte denken, Ilse Öttinger-Fischer hätte sich angesichts ihres Alters und des Anfang Februar zu feiernden Geburtstages nur mit der Frage beschäftigt, wie und mit wem sie ihr Wiegenfest feiern wollte. Diese Fragen haben die alte Dame bestimmt beschäftigt. Doch kam eine Frage noch dazu. Die nämlich, ob sie denn nicht so langsam in Ruhestand gehen solle. Ja, Sie lesen richtig: Ruhestand.

Dazu muss man wissen, dass Ilse Öttinger-Fischer wirklich und wahrhaftig bis Ende Februar 2018 als „Zweigstellenleiterin“ die letzte sogenannte „Wohnzimmerfiliale“ der Kreissparkasse Ludwigsburg geführt hat. Und das seit fast 45 Jahren. Rechnet man ihre noch davor liegenden Berufsjahre bei der Kreissparkasse Heilbronn dazu – dort hatte sie im Juni 1960 begonnen – so kommen unterm Strich sage und schreibe fast 58 Jahre Sparkassenjahre zusammen.

Als Dieter Wizemann, Vorstandsmitglied bei der Kreissparkasse Ludwigsburg, Regionaldirektor Thomas Nytz und Filialdirektor Heiko Brosi Ilse Öttinger-Fischer vor wenigen Tagen in ihrem Wohnort Prevorst besuchten, um ihr erstens alles Gute zum Geburtstag zu wünschen, zweitens Danke zu sagen „für die vielen Jahre der Treue und Verlässlichkeit“ und drittens noch viele gute Jahre im Ruhestand zu wünschen, da ging eine Ära zu Ende. Ohne zu übertreiben.

Für Wizemann verkörperte Frau Öttinger-Fischer „eine Institution, etwas ganz Zentrales, das unsere Kreissparkasse schon immer ausgemacht hat: die Nähe zum Kunden.“ Neben der persönlich herausragenden Leistung, die Öttinger-Fischer in Jahrzehnten vollbracht habe, „ist sie zum Symbol für Kontinuität und Verlässlichkeit geworden“, betonte Wizemann. Nun aber, mit 81 Jahre geht sie „in den wohlverdientesten Ruhestand“, den man sich vorstellen könne, so Wizemann. Und dafür wünschten er und seine beiden Kollegen ihr alles Gute.