SVL empfängt den Spitzenreiter

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Foto: SVL
Wasserballer starten gegen den Duisburger SV 98 in die Rückrunde
Ludwigsburg.| Das erste Spiel im neuen Jahr 2018 wird ein echter Härtetest für die Mannschaft um Kapitän Adrijan Jakovcev. Am Samstag gastiert der bisher ungeschlagene Erstplatzierte, der Duisburger SV 98 in Ludwigsburg.

Am kommenden Samstag um 19 Uhr tritt der bisher ungeschlagene Tabellenführer aus Duisburg in der Barockstadt gegen die Mannschaft von Trainer Sven Schulz an. Dieser sieht sich in der Außenseiterrolle: „Die Duisburger sind klarer Favorit. Dennoch haben wir in den vergangenen Wochen intensiv an unserer taktischen Ausrichtung für das Spiel gearbeitet und möchten jede Chance, sei sie noch so klein, nutzen.“ Deswegen berief der Trainer für die Winterpause ein Trainingslager ein, in dem besonders an der Umsetzung seiner Spielidee gefeilt wurde.

Die drei Tage in Düsseldorf wurden ebenfalls für Teambuilding-Maßnahmen genutzt, um das Mannschaftsgefüge intern zu stärken. „Ich habe in den Einheiten über den Winter gespürt, dass das Team noch näher zusammengerückt ist“, zeigt sich Kapitän Adrijan Jakovcev vor dem Rückrundenauftakt überzeugt. „Allerdings wird das Spiel gegen Duisburg eine Herkulesaufgabe. Die Duisburger sind aufgrund ihrer individuellen Qualität eine Mannschaft, der nur Einhalt geboten werden kann, wenn jeder von uns an sein persönliches Maximum geht.“ Auf die Defensive wird es gegen Duisburg vorallem ankommen.

Besonders auf den erst 20-jährigen Ben Boffen wird sich die Defensive der Schwaben einstellen müssen. Dieser rangiert mit aktuell 20 Treffern auf dem dritten Platz der Torschützenliste. Mit einem Sieg könnten die Ludwigsburger zum Tabellenmittelfeld aufschließen. Abteilungsleiter Jan Wörsinger gibt sich ungeachtet dessen zurückhaltend: „Die Jungs haben von Vereinsseite keine Zielvorgabe. Wir wissen, dass Duisburg der Meisterschaftsfavorit ist und unsere Mannschaft einen absoluten Sahnetag erwischen muss, um zu punkten. Ich erwarte nur, dass jeder Spieler eine vorbildliche kämpferische Leistung abruft.“

Die SVLer möchten das Spiel so lange wie möglich ausgeglichen halten und hoffen am Samstag auf lautstarke Unterstützung von den Rängen des Stadionbads.