Wachsende Mitgliederanzahl bei der SpardaBW

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Stuttgart.| Die Sparda-Bank Baden-Württemberg hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich, das von Mitgliederzuwächsen, einer positiven Volumenentwicklung und einer stabilen Ertragslage geprägt ist. Auch in 2018 bleibt das Girokonto ohne Kontoführungsgebühren und es werden keine Negativzinsen eingeführt, bestätigte der Vorstandsvorsitzende Martin Hettich in seinem Vorstandsbericht zum Jahresauftakt. Dabei ist dies in der Finanzbranche kein Selbstläufer: Mangelnde Immobilienangebote, die Zinspolitik der EZB, die gesetzliche Regulatorik, aber auch neue Anbieter, bestärkt durch die Digitalisierung, setzen die Branche zunehmend unter Druck.

Der Wettbewerb um das Privatkundengeschäft hat sich in 2017 weiter verschärft und das Geschäftsmodell der Sparda-Bank Baden-Württemberg hat sich dabei als klarer Wettbewerbsvorteil herausgestellt. „Das Jahr 2017 war geprägt von Gebühreneinführungen oder Gebührenerhöhungen in der Bankenlandschaft. Das hat uns in die Karten gespielt, denn wir bieten das Girokonto auch weiterhin ohne Kontoführungsgebühren an.“, leitet Martin Hettich, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Baden-Württemberg, ein. Dies bestätigt auch die FMH-Finanzberatung im Auftrag von n-tv und vergab der Sparda-Bank Baden-Württemberg die Auszeichnung „Bestes regionales Gehaltskonto“ in Baden-Württemberg. Ergänzt um den konsequenten Ausbau weiterer digitaler Services hat dies zu einem Mitgliederzuwachs von 514.224 auf 522.571 (1,6%) geführt. Damit ist die Sparda-Bank Baden-Württemberg bereits seit Ende 2016 die mitgliederstärkste Genossenschaftsbank in Deutschland.

Digitalisierung macht Banking einfacher und ökologisch nachhaltiger
Über 100.000 Girokunden haben sich in 2017 für das umweltschonende elektronische Auszugsarchiv entschieden. Darüber können Kontoauszüge 10 Jahre lang abgerufen werden – papierlos, ohne Postversand oder lange Wege zum Kontoauszugsdrucker. Services wie die BankingApp und die ServiceApp ermöglichen es, Bankgeschäfte von überall und zu jeder Zeit erledigen zu können sowie Kontotransaktionen durchzuführen oder Neuigkeiten der Bank zu erfahren. Die Beratungen der Bank per Videochat stellen eine gute Ergänzung zum Angebot in der Filiale dar und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Dabei setze die Genossenschaftsbank im Jahr 2018 noch mehr auf das Thema Nachhaltigkeit. Geplant ist zum Beispiel auch die Pflanzung eines Baumes in heimischen Wäldern für jedes neue Mitglied. „Die Digitalisierung verändert Tag für Tag das Verhalten unserer Kunden. Unsere Aufgabe ist es, diese Veränderungen einfach und mit einem Mehrwert für den Kunden zu gestalten“, so der Vorstandsvorsitzende Martin Hettich weiter. Dabei ist digitale Sicherheit besonders wichtig.

Neues TAN-Verfahren noch sicherer – kein Betrugsfall in 2017 durch Phishing
Durch die Abschaffung der als unsicher eingestuften TAN-Verfahren iTAN und mobileTAN in 2017 und die Fokussierung auf die SecureApp konnte die Sparda-Bank ihr Online- und MobileBanking noch sicherer machen. Die bereits von Focus-Money als „Online-Bank mit höchster Sicherheit“ ausgezeichnete Genossenschaftsbank hat in 2017 keinen Betrugsfall durch Phishing im TAN-Verfahren zu verzeichnen. Über die landesweite Initiative SpardaSurfSafe wurden inzwischen über 300.000 Teilnehmer in Seminaren über die Gefahren des Internets, aber auch die Möglichkeiten zum Schutz aufgeklärt. Eine eigens dafür entwickelte App informiert permanent über neue Gefahren und gibt praktische Tips über die sichere Nutzung des Internets.

Sparda bietet Strom-, Gas- und Handytarife an
Seit Dezember 2017 bietet die Sparda-Bank auch Ökostrom- und Gastarife über den Anbieter GenoEnergie GmbH an. Über SpardaFon gibt es attraktive Mobilfunktarife für die Kunden. „Wir hatten im Jahr 2017 über 29.580 Baufinanzierungsberatungen. Da ist es doch naheliegend auch über die Haushaltsversorger zu sprechen.“, erklärt Hettich. Den Stromanbieter zu wechseln ist heute kein großer Aufwand mehr. Mit wenigen Klicks und Unterschriften ist alles erledigt und es können oft einige hundert Euro gespart werden.

Solides Baufinanzierungsgeschäft
Die Bilanzsumme der Sparda-Bank Baden-Württemberg liegt 2017 bei 13,5 Milliarden Euro. Das Kreditgeschäft der Sparda-Bank Baden-Württemberg kann weiter über die Kundeneinlagen finanziert werden. Mit 1,507 Milliarden Euro neuen Baufinanzierungen bleibt die Sparda-Bank fairster Baufinanzierer in Baden-Württemberg (Focus-Money-Umfrage, 2017). Aufgrund dem geringen Immobilienangebot und der niedrigen Zinslage finden derzeit Überhitzungstendenzen am Immobilienmarkt statt. Dies macht eine sorgfältige Objektauswahl für Kunden noch wichtiger. Die Sparda-Bank Baden-Württemberg hat dennoch ein zufriedenstellendes Baufinanzierungsgeschäft zu verzeichnen, wenngleich es zu erhöhten Tilgungsraten kommt. „Wir können es nur befürworten, wenn Menschen die finanziellen Spielräume durch die anhaltende Niedrigzinsphase nutzen, um schneller ihre Darlehen zurück zu zahlen. Damit werden die Risiken einer Immobilienblase minimiert.“, erklärt der Vorstandsvorsitzende.

Der Kauf einer Immobilie ist in allen deutschen Städten und Landkreisen auf lange Sicht günstiger als ein Mietverhältnis. Das geht aus der Studie “Wohnen in Deutschland 2017“ hervor, die im Auftrag der Sparda-Bank vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln und dem Allensbacher Institut für Demoskopie erstellt wurde. In Baden-Württemberg besitzen 54 Prozent der Menschen eine eigene Immobilie. Damit liegt Baden-Württemberg über dem Bundesdurchschnitt von 46 Prozent.

Förderauftrag als Basis für Nachhaltigkeit
Neben dem Girokonto ohne Kontoführungsgebühren profitieren die Mitglieder der Genossenschaftsbank von einer jährlichen Dividende auf ihre Genossenschafts-anteile. Zudem erhalten Sparda-Kunden attraktive Konditionen bei Einlagen, Baufinanzierungen oder durch Kartenbonifizierungen sowie nicht zuletzt Vergünstigungen bei Veranstaltungen und Aktionen in der Region. Die Mitglieder- und Kundenförderung bleibe damit ein wichtiger Bestandteil der Geschäftspolitik. In Summe seien den Kunden im Jahr 2017 rund 98 Mio. Euro an Vorteilen generiert worden.

Als regional verwurzelte Genossenschaftsbank hat die Sparda-Bank in Baden-Württemberg über Ihren Gewinnsparverein und die Stiftungen in 2017 über 500 Projekte unterstützt. Allein im gerade abgelaufenen Projekt SpardaImpuls wurden über 280 Schulprojekte unterstützt. „Geschäftlicher Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung sind für uns eine untrennbare Verbindung. Dieser Verantwortung werden wir auch in Zukunft gerecht, denn Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur eine Frage der bilanziellen Erfolge, sondern auch eine Frage der gesellschaftlichen Verantwortung.“, sagt Hettich.

Ausblick 2018
Bei anhaltender Niedrigszinsphase wird auch das Zinsgeschäft schwieriger. Aufgrund der schlanken und effizienten Prozessstrukturen der Bank, habe das aber keine negativen Auswirkungen auf die Kunden der Sparda-Bank Baden-Württemberg. „Negative Kundenzinsen oder gar Verwaltungsgebühren für Geldanlagen waren in 2017 für uns kein Thema und sind es auch in 2018 nicht.“, führt Martin Hettich aus.

So sei die Sparda-Bank Baden-Württemberg laut Aussage des Vorstandsvorsitzenden für die Zukunft gut gewappnet: „Als eine Bank, die dem Kunden die Vorteile einer Direktbank mit persönlicher Beratungsmöglichkeit vor Ort oder per Videochat bietet, sind wir auf dem richtigen Weg.“, beendet Martin Hettich den Vorstandsbericht zum Jahresauftakt.