Polizei-Report Rems-Murr-Kreis | Woche 01

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Rommelshausen: brennender Weihnachtsbaum
Aufgrund Brandgeruchs rückte die Feuerwehr Kernen am Samstagabend, gegen 20.20 Uhr, zu einem Mehrfamilienhaus in der Talstraße aus. Wie sich herausstellte, war ein mit Wachskerzen bestückter Weihnachtsbaum in Brand geraten. Das Feuer konnte allerdings schnell von den Wohnungsinhabern selbst gelöscht werden. An der Wohnungseinrichtung entstand Sachschaden in Höhe von 2.000,- Euro. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr war mit sechs Mann und einem Fahrzeug im Einsatz.

B29 Weinstadt: Verkehrsunfall – drei Personen verletzt
Am Samstag, gegen 23.00 Uhr, befuhr ein 32-jähriger Ford-Lenker die B 29 in Fahrtrichtung Aalen. Auf Höhe der Anschlussstelle Weinstadt-Endersbach kam er aus bislang nicht geklärter Ursache ins Schlingern und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Pkw begann sich zu Drehen und schlug mehrfach in die rechte Schutzplanke ein. Der Fahrer konnte sich selbst und sein 7-jähriges Kind aus dem Fahrzeug befreien. Seine 23-jährige Beifahrerin, welche vermutlich nicht angegurtet war, erlitt hierbei schwerste Verletzungen und musste reanimiert werden. Alle Fahrzeuginsassen wurden anschließend mit Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von 3.500,- Euro. Die B29 in Fahrtrichtung Aalen war für die Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen bis 02.10 Uhr voll gesperrt.

Schwaikheim: Unfall am Fußgängerüberweg
Am Freitag gegen 20:45 Uhr fuhr eine 20-Jährige mit ihrem Peugeot von der Ludwigsburger Straße über den Kreisverkehr in die Bismarckstraße. Beim Abbiegen übersah sie eine 16-Jährige die am dortigen Fußgängerüberweg die Straße überquerte. Die Fußgängerin wurde auf die Motorhaube aufgeladen und anschließend auf die Straße geschleudert. Dabei wurde sie leicht verletzt. Am Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 2.000 Euro.

Backnang: Mutige Zeugen halten betrunkenen Autofahrer auf
Am Freitagabend gegen 22:20 Uhr fuhr ein betrunkener Verkehrsteilnehmer die Sulzbacher Straße stadtauswärts. Kurz vor dem Kreisverkehr zur Gaildorfer Straße kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Zaun. Zeugen, die hinter ihm hergefahren waren und schon länger beobachtet hatten, dass er Schlangenlinien fuhr, verständigten die Polizei und nahmen ihm den Schlüssel weg, um ihn an der Weiterfahrt zu hindern. Der Unfallverursacher wurde von der Polizei ins Krankenhaus begleitet, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.

Waiblingen: Smart-Fahrer verursacht Unfall und flüchtet
Am Freitagabend gegen 19:50 Uhr fuhr in der Neustädter Straße ein schwarzer Smart unvermittelt aus einem Parkplatz auf Höhe des Gebäudes Nr. 24, ohne auf den Durchgangsverkehr zu achten. Eine 52-jährige Autofahrerin konnte mit einer Vollbremsung gerade noch anhalten, ihr fuhr jedoch ein 19-Jähriger, der nicht mehr bremsen konnte, ins Heck. Der Smart-Fahrer zögerte kurz, fuhr dann jedoch ohne anzuhalten davon. Der Pkw des 19-Jährigen musste abgeschleppt werden. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem schwarzen Smart geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Waiblingen unter Tel.: 07151 950-422 zu melden.

Aspach: Anhänger mit Leergut umgekippt – Straße zu Bergungsmaßnahmen gesperrtZur Bergung eines umgekippten Lkw-Anhängers musste am Freitagmorgen die Weiherstraße gesperrt werden. Ein 54-jähriger Lkw-Fahrer fuhr am Freitagmorgen gegen 6.40 Uhr dort links an einem am Fahrbahnrand geparkten Lkw vorbei. Wegen Gegenverkehr musste er das Überholen abbrechen und wegen des entgegengekommenen Autos mit seinem Zug zurückstoßen. Hierbei geriet sein Anhänger nach links ins unbefestigte Bankett, wo der Anhänger in den Graben abrutsche und letztlich kippte. Die Bergung des Anhängers gestaltete sich als schwierig. Hierzu musste zunächst das Getränkeleergut entladen werden, bevor ein Abschleppunternehmen zusammen mit dem Baubetriebshof unter Zuhilfenahme eines Tiefladers sowie eines weiteren Traktors den Anhänger aufstellen und herausziehen konnte. Die Bergungsmaßnahmen dauerten bis ca. 13 Uhr. Der Schaden am Anhänger wurde auf 30000 Euro beziffert.

Polizei Aalen: Warnung vor Falschen Polizisten und Betrügern
Insgesamt 12 Anrufe von falschen Polizeibeamten wurden seit letzten Mittwoch beim Präsidium Aalen angezeigt. In einigen der Fälle meldete sich ein bislang unbekannter Mann telefonisch bei den größtenteils älteren Menschen und gab sich als Polizist aus. Er täuschte in gutem Deutsch vor, dass man bei der Festnahme eines Einbrechers einen Zettel mit der Wohnanschrift der Angerufenen gefunden habe. Es folgten dann gezielte Fragen nach Bargeld und Wertgegenständen. In allen bekannt gewordenen Fällen entlarvten die Betroffenen die Betrugsabsicht des Anrufers und gingen nicht auf die Forderungen ein, so dass letztlich auch niemand geschädigt wurde. Die Betrüger agieren sicherlich vielschichtig und versuchen immer wieder mit neuen Tricks mögliche Opfer aufs „Glatteis“ zu führen.
So auch am Donnerstagvormittag, als in Fellbach eine Frau angerufen wurde und ihr ein Gewinn in Höhe von 28.000 Euro versprochen wurde. Allerdings könne der Gewinn nur nach Zahlung einer „Bearbeitungsgebühr“ übergeben werden. Ihren Opfern geben die Täter klare Zahlungsanweisungen: Sie fordern sie dazu auf, Geld zu transferieren. Erfahrungsgemäß sind die Anrufer gut geschult und wirken überzeugend. Auch die angezeigte Rufnummer sind in den allermeisten Fällen manipuliert. Um ihre Opfer in falscher Sicherheit zu wiegen, geben oft vor, im Auftrag von Rechtsanwälten und Notaren anzurufen. Die angerufene Frau in Fellbach traute jedenfalls dem Anrufer nicht und ging auf die Forderungen nicht ein.

Schorndorf/Rudersberg: Vier Fußgänger an Zebrastreifen verletzt
Ein 67-jähriger Fußgänger wurde am Donnerstagabend gegen 17.15 Uhr an einem Fußgängerüberweg schwer verletzt. Eine 40-jährige Fahrerin eines VW-Busses befuhr die Uhlandstraße, als sie auf dem Fußgängerüberweg bei Dunkelheit den querenden Mann übersah und mit ihm frontal zusammenstieß. Der Verletzte wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht und dort stationär aufgenommen. Am Auto entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1200 Euro.
Nahezu zeitgleich ereignete sich ein weiterer Unfall an einem Fußgängerüberweg. Eine 39-jährige Frau wollte zusammen mit einem 6-jährigen Mädchen in der Welzheimer-Wald-Straße die Fahrbahn queren. Dabei wurden sie von einem vorbeifahrenden Auto gestreift, der am Überweg nicht angehalten hatte. Der Autofahrer fuhr nach dem Unfall ohne anzuhalten weiter. Die Fußgängerin wurde zusammen mit ihrer Tochter mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht. Die Ermittlungen nach dem geflüchteten Auto dauern an. Zeugen des Vorfalls sollten sich bitte mit der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 melden.
Ein weiterer Unfall an einem Zebrastreifen ereignete sich am Donnerstag gegen 9.30 Uhr in Rudersberg. Dort wollte ein 17-jähriges Mädchen die Dr.-Hockertz-Straße queren, als sie von einem 24-jährigen Autofahrer zu spät gesehen wurde. Der Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig stoppen und kollidierte mit dem Mädchen, die dabei an den Beinen verletzt wurde und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht wurde. Am Pkw Citroen entstand kein Schaden.

Sulzbach an der Murr: 19-Jähriger von vorbeifahrendem Auto erfasst
Ein 19-jähriger Mann wurde am Donnerstag mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei wurde gegen 3.00 Uhr von dem Vorfall, der sich in der Nacht in der Euro-Straße ereignete, von Seiten des Krankenhauses unterrichtet. Wie es sich derzeit darstellt, wurde der junge Mann von einem vorbeifahrenden Auto erfasst. Der 39-jährige Fahrer des Unfallautos verbrachte nach dem Unfallgeschehen den Verletzten umgehend ins Rems-Murr-Klinikum. Nachdem dort schwerste Verletzungen diagnostiziert wurden, musste der junge Mann in eine Fachklinik verlegt werden. Die Polizei hat zur Klärung der näheren Geschehensumstände die Ermittlungen eingeleitet. Wie bislang bekannt wurde, war der Verletzte offenbar unmittelbar vor dem Unfall in eine Auseinandersetzung verwickelt, bei der vier zum Teil noch unbekannte Männer beteiligt gewesen sein sollen. Inwieweit diese Streitigkeit Einfluss auf das Unfallgeschehen hatte, ist derzeit noch unklar. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich nun bei der Polizei in Backnang unter Tel. 07191/9090 oder beim Unfallaufnahmedienst des Verkehrskommissariats Backnang unter Tel. 07904/94260 zu melden.

Weinstadt: 4 Tonnen Sandsteine entwendet
Im Zeitraum vom 10.12.2017 – 04.01.2018 wurden insgesamt 4 Tonnen Sandsteine von einem Grundstück im Gewann Hagenbüchle nahe Schönbühl entwendet. Auf den jeweiligen Nachbargrundstücken waren Reifenspuren bis zum Ablageplatz der Sandsteine festzustellen. Es ist davon auszugehen, dass zum Abtransport ein Lkw oder ein geeigneter Anhänger zum Einsatz kam. Der Polizeiposten Weinstadt bittet Zeugen, die in diesem Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter Telefon 07151 6 50 61 zu melden.

Polizeipräsidium Aalen: Vorläufige Sturmbilanz
Rund eineinhalb Stunden zog der Sturm durch das Zuständigkeitsgebiet des Polizeipräsidiums Aalen. Im Lagezentrum der Polizei liefen zwischen 8.35 Uhr und 10 Uhr gut einhundert Meldungen am Notruftelefon auf. In den allermeisten Fällen waren umgestürzte Bäume, die Straßen blockierten und dementsprechend den Verkehr behinderten, der Auslöser. Alle Anrufe wurden im Lagezentrum nicht nur entgegen genommen, sondern bewertet und wo nötig priorisiert. Die Polizei war von einer Einsatzstelle zur nächsten unterwegs, um an den blockierten Stellen entsprechend für Sicherungsmaßnahmen zu sorgen. Die Beseitigung der Hindernisse erfolgte in den meisten Fällen durch die örtlichen Feuerwehren. Aber auch Mitarbeiter der Straßenmeistereien und örtlichen Bauhöfe oder von Energieversorgungsunternehmen wurden vor Ort tätig. In der Summe blieben die Einsätze und Schäden aber sicherlich unterhalb der Befürchtungen, die bei den meisten Menschen durch die Warninhalte verursacht wurden. Andererseits waren die Warnungen aber vermutlich auch Auslöser für Sicherungsmaßnahmen und Vorsorge bei vielen Privatleuten, so dass in diesen Bereichen wenig vermeidbare Schäden auftraten. Allerdings wurden natürlich auch nicht alle Schäden der Polizei gemeldet, so dass diese Bilanz auch nur den bei der Polizei bekannten Teil abdecken kann. Personenschäden wurden der Polizei nicht gemeldet. Die gut einhundert Notrufe verteilten sich recht regelmäßig zu jeweils rund einem Drittel auf die drei Landkreise. Die Aufräum- und Reparaturarbeiten zogen sich in vielen Bereichen weit über den Mittag hinweg hin.
Bilanz Rems-Murr-Kreis:
Das vorausgesagte Unwetter erreichte am Dienstagvormittag den Rems-Murr-Kreis gegen 8.35 Uhr. Da entwurzelte der Sturm eine Tanne, die auf ein Haus in der Hauptstraße in Fellbach-Oeffingen stürzte.
Einer der letzten bei der Polizei gemeldeten Ereignisse war gegen 10 Uhr ein Baum, der in die Oberleitung der Bahn bei Sulzbach an der Murr stürzte und in Brand geriet. Zur Beseitigung des Baumes musste die Oberleitung abgeschaltet werden, weshalb es auch zu Zugausfällen kam. Dazwischen waren die Hilfskräfte unentwegt im Einsatz, auch um abgedeckte oder beschädigte Dächer zu sichern. Im Fellbacher Silcherweg wurde ein Toilettenhäuschen auf die Straße geweht, in Remshalden-Grunbach mussten Stadt und Feuerwehr ausrücken, weil ein Baum die Stromleitung beschädigte.

Fellbach: Zeugen zu Streitigkeiten gesucht
Ein 23-jähriger Mann wurde am letzten Donnerstag von zwei Männern bei einer Auseinandersetzung verletzt. Das Opfer war zu Fuß in der Friedrich-List-Straße unterwegs, als er von den beiden Kontrahenten bei einer dortigen ehemaligen Tankstelle angegangen und geschlagen wurde. Der 23-Jährige wurde dabei verletzt und er musste sich im Anschluss zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus begeben. Die Hintergründe der Streitigkeiten sind bislang noch unklar. Jedoch wurde im Anschluss der Tat ein Zeuge beobachtet, der mit dem Auto vorbeigefahren war und von dem 23-Jährigen vom Vorfall unterrichtet wurde. Der Autofahrer folgte den beiden Männern und habe sich nach vorliegenden Erkenntnissen auch mit ihnen kurz unterhalten. Nun sollte sich zur Identifizierung der beiden Tatverdächtigen der unbekannte Autofahrer bei der Polizei in Fellbach unter Tel. 0711/57720 melden.

Großerlach: Briefkasten mit Böller gesprengt
Ein Bewohner der Straße In der Reute wurde am Dienstagabend gegen 23.20 Uhr durch einen lauten Knall geweckt. Danach hörte der Mann noch ein Geräusch eines wegfahrenden Motorrollers. Als er nachschaute, stellte er einen gesprengten Briefkasten fest, welcher freistehend vor dem Haus montiert war. Hinweise auf den Vandalen bitte an die Polizei Backnang unter Tel. 07191/9090.

Welzheim: Brennende Mülltonne
Am Mittwoch kurz nach Mitternacht rückte die Feuerwehr Welzheim zum Einsatz aus, nachdem eine Mülltonne an der Grundschule Hofgarten in der Lindenstraße Feuer gefangen hatte. Die 17 Einsatzkräfte der Feuerwehr, die mit mehreren Fahrzeugen ausgerückt waren, konnte durch die schnelle Intervention Schlimmeres vermeiden. Die Ermittlungen zu den Verursachern, die den Brand zumindest fahrlässig verursachten, dauern an. Hinweise hierzu bitte an die Polizei Welzheim unter Tel. 07182/92810.

Winnenden: Briefkasten gesprengt
Wie am Dienstagmorgen festgestellt wurde, haben Vandalen den Briefkasten der Stadtverwaltung gesprengt. Reste eines detonierten Böllers konnten noch im Kasten festgestellt werden. Durch die Sprengung wurde die Frontseite des Kastens zerstört. Der Schaden beläuft sich auf ca. 500 Euro. Wer Hinweise auf die Vandalen geben kann, sollte sich bitte unter Tel. 07195/6940 bei der Polizei Winnenden melden.

Fellbach: Testkäufe – Böller an Jugendliche verkauft
Bei einer Testkaufaktion wurden am letzten Samstag fünf Verstöße festgestellt. Für die Aktion mit Präventionscharakter schickte die Polizei Fellbach zwei Jugendliche -Beschäftigte des Landratsamtes- in die örtlichen Läden, um Silvesterböller zu kaufen. Die beiden Jugendlichen, die von einer zivilen Polizeistreife begleitet wurden, versuchten in 25 Geschäften in Fellbach und Kernen altersbeschränkte Feuerwerkskörper zu kaufen. Dabei handelte das Personal in 20 Fällen richtig und lehnte den Verkauf solcher Waren ab. Leider waren fünf Angestellte bei der Altersüberprüfung zu lax und verkauften Böller, die mit einer Altersbeschränkung von 18 Jahren versehen waren. Die Betroffenen haben nun jeweils mit einer Anzeige zu rechnen, die von der Stadt Fellbach geahndet werden.

Esslingen: Brand von zwei Mülltonnen
Zwei Mülltonnen haben aus bislang ungeklärter Ursache am Montagnachmittag in der Straße Am Schönen Rain gebrannt. Eine Passantin bemerkte kurz vor 16.30 Uhr den Brand und verständigte die Feuerwehr. Noch vor deren Eintreffen konnten die Flammen durch Nachbarn gelöscht werden. Die Feuerwehr, die mit sechs Fahrzeugen und 24 Mann ausgerückt war, musste lediglich Nachlöscharbeiten durchführen. Durch die Hitzeentwicklung wurden die Hausfassade und ein Fenster in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden beläuft sich auf zirka 5.000 Euro.

Nürtingen: Zigarettenautomat gesprengt und ausgeplündert
Gegen vier Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 17, 18 und 19 Jahren ermittelt die Kriminalpolizei. Dem Quartett wird zur Last gelegt, am frühen Dienstagmorgen in der Schlosserstraße einen Zigarettenautomat gesprengt und ausgeplündert zu haben. Gegen ein Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei, nachdem er beobachtet hatte, wie vier zunächst unbekannte Männer den Automaten gesprengt und anschließend mit einem älteren Mercedes flüchteten. Im Verlauf der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der Mercedes angetroffen werden. Nachdem im Fahrzeug zahlreiche angeschmorte Zigarettenschachteln aufgefunden und sichergestellt werden konnten, wurden alle vier vorläufig festgenommen. Nach der Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurden die vier, bis sie sich gegebenenfalls vor Gericht verantworten müssen, wieder auf freien Fuß gesetzt. Der angerichtete Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro beziffert. Die Ermittlungen dauern an.

Ostfildern: Herd vergessen auszuschalten
Starker Rauch und der Alarm eines Rauchmelders haben am Neujahrsabend im Montluelweg für Aufregung gesorgt. Nachbarn alarmierten die Rettungskräfte, nachdem sie Brandgeruch und den Alarm des Rauchmelders aus der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gehört hatten. Die Feuerwehr Ostfildern, die mit fünf Fahrzeugen und 23 Feuerwehrleuten vor Ort kam, musste die Wohnungstüre zwangsweise öffnen, nachdem sich auf Klopfen und Klingeln niemand meldete. Dann konnte aber rasch Entwarnung gegeben werden. Überhitzte Herdplatten an dem nicht richtig ausgeschalteten Herd hatten zu dem starken Qualm geführt. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf den Herd und den Rauchgasniederschlag beschränken. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.

Winnenden-Hertmannsweiler: Wohnungsbrand endet tödlich
In den frühen Morgenstunden entwickelte sich am Dienstag in einem mehrstöckigen Wohnhaus in der Straße Scheurenrain ein Wohnungsbrand. Aus dem Zweifamilienhaus barg die örtliche Feuerwehr im Zuge ihres Einsatzes einen Mann tot aus einer Wohnung.
Eine Nachbarin alarmierte kurz vor 5 Uhr morgens die Rettungskräfte. Nach ersten Feststellungen hatte das Feuer im Erdgeschoss begonnen. Die Feuerwehr rückte mit 57 Einsatzkräften und 8 Fahrzeugen zur Brandbekämpfung aus. Die Bekämpfung der Flammen, die sich im Innern wohl bereits durch die erste Decke gefressen hatten, konnten letztlich von den Einsatzkräften gelöscht werden. Für einen Bewohner kam die Hilfe jedoch zu spät, er musste tot aus dem Schlafzimmer im ersten Stock geborgen werden. Im Haus ist ein 59-jähriger Mann gemeldet, der dort alleine wohnhaft war. Die Identifizierungsmaßnahmen sind noch nicht endgültig abgeschlossen, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei dem Verstorbenen um den Bewohner handelt derzeit groß. Ein Anwohner, der nach der Entdeckung des Brandes dem Bewohner zur Hilfe eilen wollte, zog sich wohl eine leichte Rauchgasvergiftung zu und befindet sich derzeit in einem Krankenhaus.
Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kripo Waiblingen übernommen. Das Wohnhaus scheint derzeit unbewohnbar. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten vorsichtigen Schätzungen wohl auf bis zu 200000 Euro. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Burgstetten: Kaugummiautomat gesprengt
Mit Böllern wurde in der Silvesternacht ein an einem in der Marbacher Straße an einer Hauswand angebrachter Kaugummiautomat gesprengt. An dem Gerät splitterten die Plastikscheiben und die Hausfassade nahm Schaden. Wer auf die Täter Hinweise geben kann, sollte sich bitte bei der Polizei Backnang unter Tel. 07191/9090 melden.

Allmersbach im Tal: Feuerwehreinsatz
Ein Silvesterkracher setzte am Montagabend gegen 17 Uhr einen Baum zwischen Allmersbach und Cottenweiler in Brand. Die örtliche Feuerwehr rückte zum Löschen mit einem Fahrzeug und neun Feuerwehrleuten aus. Der Sachschaden ist relativ gering, die Verursacher unbekannt.

Kernen im Remstal: Mülltonne abgefackelt
Die örtliche Feuerwehr musste an Neujahr gegen 00.30 Uhr in der Schafstraße einen brennenden Mülleimer löschen. Dieser wurde wohl mit einem Feuerwerkskörper in Brand gesteckt. Der Sachschaden wird eher als gering angesehen. Die Polizei wurde am Montag nachträglich über das Ereignis unterrichtet. Zur Ermittlung des Brandverursachers sollten möglich Zeugen sich bei der Polizei in Fellbach unter Tel. 0711/57720 melden.

Korb/Winnenden: Vandalismus zwischen Silvester und Neujahr
Mit einem Böller wurde ein in der Schillerstraße in Korb geparkter VW beschädigt. Der Böller wurde offenbar mit dem Scheibenwischer an die Frontscheibe geklemmt und gezündet. Dabei ging der Wischer wich auch die Windschutzscheibe kaputt. Der Schaden beläuft sich auf ca. 500 Euro.
In der Kornbeckstraße nahmen sowohl ein Motorroller als auch ein Auto Schaden. Ein unbekannter stieß das in einer Hofeinfahrt stehende Zweirad um. Ein daneben geparkter Mercedes wurde dabei ebenfalls beschädigt.
1500 Euro ist die Schadenssumme, die ein Unbekannter in der Seegartenstraße verursachte. Dort wurde ein geparkter Audi A3 an verschiedenen Karosserieteilen auf der linken Fahrzeugseite erheblich zerkratzt. Hinweise zu den Taten nehmen die örtlichen Polizeidienststellen entgegen.

Rems-Murr-Kreis: Mehrere Brände an Silvester und Neujahr
Waiblingen. Durch unsachgemäße Handhabung von Silvesterböllern kam es zu mehreren Bränden. Bereits um 20 Uhr entzündeten sich in einem Hauseingang in Waiblingen/Hegnach drei Kinderwägen, nachdem bislang unbekannte Täter einen Böller unter die Treppe des Mehrfamilienhauses geworfen hatten. Es ist nur dem schnellen Eingreifen eines Hausbewohners zu verdanken, dass sich der Brand nicht weiter ausgebreitet hat. Er zog die Kinderwägen schnell ins Freie und löschte sie mit einem Wasserschlauch. Er, seine Ehefrau und eines seiner Kinder wurden dabei leicht verletzt, weil sie den Rauch eingeatmet hatten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
In der Max-Eyth-Straße wurde kurz nach Mitternacht ein brennender Strohballen gemeldet. Dieser hatte sich entzündet, nachdem er von einer Silvesterrakete getroffen worden war. Um ein Übergreifen auf anliegende Wohnhäuser zu vermeiden, musste die Feuerwehr Waiblingen, die mit einem Fahrzeug und acht Einsatzkräften vor Ort waren, den Strohballen zerteilen bevor er gelöscht werden konnte.
Fellbach. In Oeffingen kam es an Neujahr um 08:30 Uhr zu einem Gebäudebrand. Der Brand war zunächst im Bereich eines Grills ausgebrochen und breitete sich dann auf die Fassade des Mehrfamilienhauses aus. Die Feuerwehr Fellbach, die mit sechs Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften vor Ort war, konnte den Brand schnell löschen. Dennoch entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 100.000 Euro an zwei Wohnungen.
Backnang. In Backnang brannten in der Silvesternacht mehrere Müllcontainer. Der erste Brand wurde bereits gegen 22 Uhr in der Langenbachstraße gemeldet. Dort wurden zwei Kinder im Alter von 13-14 Jahren beobachtet, die einen Böller in den Mülleimer geworfen hatten und dann flüchteten. Der Brand konnte gelöscht werden, ohne dass Schaden entstanden war. Gegen 01 Uhr brannte ein Altpapiercontainer in der Industriestraße. Auch dieser Container konnte gelöscht werden, ohne dass Sachschaden entstanden war. Ebenso verhielt es sich bei einem dritten Brand an Neujahr gegen 08:30 Uhr, bei dem ein Mülleimer im Berliner Ring vermutlich durch einen Feuerwerkskörper entzündet worden war.
Außerdem kam es in Winnenden, Weissach im Tal und Weinstadt zu jeweils einem Heckenbrand. Auch hier waren vermutlich in allen Fällen Feuerwerkskörper die Ursache für die Brände, bei denen jeweils nur geringer Sachschaden entstand.

Remshalden: Betrunkener verursacht mehrere Unfälle
Am Sonntag verursachte ein betrunkener Autofahrer kurz vor Mitternacht mehrere Unfälle. Der 41-Jährige beschädigte zunächst zwei Pkw im Stegwiesenweg und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Kurze Zeit später kam er auf Höhe der Anschlussstelle Endersbach von der L1199 ab und überfuhr einen Ampelmast. Da er seinen Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte, schlug er mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe und zog sich eine Platzwunde zu. Beim zweiten Unfall wurde das Fahrzeug so stark beschädigt, dass er seine Fahrt nicht fortsetzen konnte. Bei der Unfallaufnahme wurde ein Alkoholwert von über drei Promille festgestellt, so dass nach einer Blutentnahme eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gefertigt wurde.

Waiblingen/Backnang: Zigarettenautomaten gesprengt
In Waiblingen wurden am Sonntag zwei Zigarettenautomaten gesprengt. An beiden Automaten konnten Rückstände von Schwarzpulver festgestellt werden, was auf eine professionelle Begehungsweise hindeutet. Aus beiden Automaten wurde eine noch unbekannte Menge Geld und Zigaretten entwendet. Der Sachschaden beträgt ca. 8.000 EUR je Automat. Auch in Backnang wurde ein Automat beschädigt. Hier wurde aber nur ein Silvesterböller in den Automaten gesteckt, so dass dieser zwar beschädigt wurde, jedoch soweit Stand hielt, dass nichts entwendet werden konnte.