Merowingische Archäologie im Landkreis Ludwigsburg

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Bild: Die Goldscheibenfibel von Freiberg-Beihingen trägt das Zeichen der Dreifaltigkeit. | Foto Stork, Keltenmuseum

Hochdorf.| Kaum eine andere Zeitepoche der Vor- und Frühgeschichte hat einen derart umfangreichen Befund- und Fundbestand zu bieten wie die Merowingerzeit (2. Hälfte 5. bis 1. Hälfte 8. Jahrhundert n. Chr.). Aus dem Kreis Ludwigsburg kennt man rund 700 Bestattungen aus dieser Zeit. Überregional bekannt sind z. B. die Gräberfelder von Pleidelsheim oder Hessigheim mit reichen Grabinventaren und spektakulären Funden.

Dr. Ingo Stork, ehemaliger Hauptkonservator am Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, hat viele Grabungen von Reihengräberfeldern im Kreis Ludwigsburg geleitet und wird am 25. April 2017 nach Hochdorf kommen, um die archäologischen Highlights der Merowingerzeit in unserer Region vorzustellen. Sein Vortrag: „Merowingische Archäologie im Landkreis Ludwigsburg, Bestand, Perspektiven und Ergebnisse“ informiert über das Leben unserer Vorfahren, die sozialen Verhältnisse, überregionale Netzwerke, Handel und Glaubensvorstellungen bis zu den Anfängen des Christentums. Die Quellenfülle bietet die Chance, die Ursprünge des Werdens der späteren Verhältnisse zu ergründen.

Der Vortrag findet in der Gemeindehalle Hochdorf, Schillerstraße 35 statt, Veranstaltungsbeginn ist 19.30 Uhr, Eintritt: € 4.- an der Abendkasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter www.keltenmuseum.de.