Wahl zum Jugendgemeinderat

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Ludwigsburg.| Jugendliche von 14 bis 20 Jahren sind aufgerufen, vom 20. bis 31. März den Ludwigsburger Jugendgemeinderat zu wählen. 60 Kandidatinnen und Kandidaten stehen zur Auswahl – 21 von ihnen werden in das Gremium einziehen.

Wählen darf, wer seinen Hauptwohnsitz in Ludwigsburg hat oder Schülerin beziehungsweise Schüler einer weiterführenden Ludwigsburger Schule in städtischer Trägerschaft ist. Wahlberechtigt sind 6.931 Jugendliche. Jeder Wahlberechtigte hat 21 Stimmen, aber diese müssen nicht alle vergeben werden. Gewählt wird mithilfe von Wahl-Tans auf der Internetseite www.jgr-ludwigsburg.de. Das virtuelle Wahllokal öffnet am Montag, 20. März, und schließt am Freitag, 31. März, um 15 Uhr.

Schüler bekommen die Wahl-Tans von ihren Lehrern und wählen in der Schule. Jugendliche, die keine Schule in städtischer Trägerschaft besuchen, können den Wahl-Tan vom 20. bis 31. März bei der Abteilung Jugend des städtischen Fachbereichs Bildung und Familie in der Villa BarRock, Pflugfelder Straße 5, abholen und von zuhause aus wählen. Die Abholzeiten sind montags von 11 bis 17 Uhr, dienstags von 11 bis 19 Uhr, mittwochs von 11 bis 19 Uhr und donnerstags von 16 bis 19 Uhr. Das virtuelle Wahllokal öffnet am Montag, 20. März, und schließt am Freitag, 31. März, um 15 Uhr.

Auf der Homepage www.jgr-ludwigsburg.de stellen sich die Kandidaten – 37 Jungen und 23 Mädchen – sich und ihre Ziele kurz vor. Im Jugendgemeinderat sind jeweils zwei Sitze für Schülerinnen und Schüler der Werkrealschulen, der Gemeinschaftsschulen, der Förderschulen, der Realschulen und der Gymnasien vorgesehen. Die übrigen elf Sitze sind frei wählbar. Im Falle einer Nichtausschöpfung der Schulkontingente werden die Sitze für die Allgemeinheit freigegeben.

Der Jugendgemeinderat wird für zwei Jahre gewählt. Die Sitzungen sollen einmal im Quartal stattfinden. Die erste Sitzung findet am Dienstag, 25. April statt. Der enge Kontakt zum Gemeinderat wird durch Paten aus den Fraktionen gewährleistet. Dies sind Klaus Herrmann (CDU), Annegret Deetz (SPD), Gabriele Moersch (Freie Wähler), Laura Wiedmann (Bündnis 90/Grüne), Jochen Eisele (FDP) und Claudia Dziubas (ÖkoLinX). Darüber hinaus ist einmal im Jahr eine gemeinsame Sitzung von Gemeinderat und Jugendgemeinderat geplant, um Themen miteinander zu diskutieren.

Der Jugendgemeinderat wird außerdem das Recht haben, Anträge in den Gemeinderat einzubringen, wenn es um wichtige jugendrelevante Themen geht. Auch ein regelmäßiger Austausch mit der Verwaltungsspitze – einmal im Quartal – ist fester Bestandteil des Konzepts.

Zu den Aufgaben des Jugendgemeinderats gehört es außerdem, gemeinsam mit dem Fachbereich Bildung und Familie Jugendhearings zu organisieren und die Arbeit an konkreten Projekten anzustoßen und zu begleiten. Denn der Jugendgemeinderat ist nur eine Säule des Jugend-Partizipationskonzepts, das die Abteilung Jugend gemeinsam mit der Initiative Jugendgemeinderat erarbeitet hat. Die beiden anderen sind „offene Beteiligungsformen“ (z.B. Jugendhearing) und „projektorientierte Beteiligungsformen“. So wird gewährleistet, dass sich möglichst viele Jugendliche in Ludwigsburg engagieren.

Fragen zur Jugendgemeinderatswahl beantwortet Hannah Junginger unter (0 71 41) 97 51 73 37 oder (01 76) 52 71 52 01 (auch gerne per WhatsApp) oder per Mail an [email protected].