Jäger, Angler und eine Zauberflasche

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Foto: © Rainer Sturm / pixelio.de

Neckar Open am 21. Februar

Ludwigsburg.| Um Wasserwild und Fische geht es bei den nächsten Neckar Open am Dienstag, 21. Februar, um 19 Uhr im NaturInfoZentrum Casa Mellifera in der Grünanlage am Hungerberg, Zugang über Marbacher Straße 193. Zudem tauchen die Gäste für kurze Zeit tief ein in die Märchenwelt. Denn Xenia Busam erzählt das Märchen von der Zauberflasche. Dazu gastiert erstmals das Stuttgarter Theater am Fenster bei den Neckar Open. Bereits zum neunten Mal laden die Neckar- und Zugwiesenguides zu einem Neckar-Abend mit drei Themen-Beiträgen im Zehn-Minuten-Takt ein. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Zugwiesen-Guides bieten Kleinigkeiten zum Essen an und sorgen für Getränke. Die Moderation hat wieder Uli Ostarhild. Im Anschluss an die Vorträge stehen die Referentinnen und Referenten gerne Rede und Antwort. Weitere Infos: www.ludwigsburg.de/neckaropen.

Im Ballungsraum Stuttgart müssen sich Fuchs und Hase meist auf engem Raum gute Nacht sagen. Denn im Vergleich zu ländlichen Regionen gibt es wenig Freiräume für wild lebende Tiere. Dennoch beobachten die Jäger auch am Neckar eine Vielfalt an Wild. Dazu gehört neben Fuchs, Hase und Reh auch das Wasserwild. Die Jäger engagieren sich mit verschiedenen Aktionen für den Naturschutz, und haben dabei ihren eigenen Blick für ein natürliches Gleichgewicht. So wird mit staatlichen Stellen und anderen Naturschutzverbänden diskutiert, wie stark der Fuchsbestand reguliert werden sollte. Denn die Füchse fressen beispielsweise die Gelege selten gewordener Vögel, auch am Neckar.

Wild lebende Fische bekommt man am Neckar noch seltener zu sehen. Dennoch hat sich die Artenzahl der Fische im Neckar erfreulich entwickelt. „Auch wenn die Wasserqualität gut ist. Die Gewässerqualität am Neckar insgesamt ist mangelhaft“, sagt Hans Hermann Schock vom Württembergischen Anglerverein. Denn neben sauberem Wasser zählt auch die Beschaffenheit der Ufer- und Flachwasserzonen. Zwar gebe es im Zugwiesenbach und in den Seen erfreuliche Wanderbewegungen der Fische, aber durch den Wellenschlag der Schiffe und die harten und glatten Betonränder des Neckarkanals an den übrigen Stellen können Fischlaich und Jungfische nicht überleben, so der passionierte Angler.