Haushaltsbefragungen zur Verkehrsmobilität starten

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Bietigheim-Bissingen.| Im Frühjahr hat die Stadt Bietigheim-Bissingen die Erstellung eines neuen Verkehrsentwicklungsplanes in Auftrag gegeben. Damit soll ermittelt werden, auf welchen Wegen und mit welchen Verkehrsmitteln die Bürgerschaft und Pendler ihre Ziele zur Arbeit, in der Freizeit, zum Einkaufen u.a. ansteuern. Die Gutachter werden aus den ermittelten Werten dann Empfehlungen zur Verbesserung des Verkehrsnetzes, des öffentlichen Personennahverkehrs, des Radverkehrs usw. erarbeiten.

Um die notwendigen Grundlagen für ihre Arbeit zu erhalten, werden die Gutachter, das Büro BrennerPlan in Stuttgart, umfangreiche Haushaltsbefragungen durchführen. Ein erster Schritt ist eine telefonische Befragung von repräsentativ ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern in Bietigheim-Bissingen. Das Sozialwissenschaftliche Umfragezentrum in Duisburg hat den Fragenkatalog erarbeitet und organisiert die telefonischen Umfragen im Auftrag der Stadt Bietigheim-Bissingen. Vom 17.7. bis 31.7.2014 werden rund 1000 Haushalte angerufen und zu ihren Motiven und Einstellungen im Mobilitätsbereich befragt. Da es auch Haushalte gibt, die über mehrere Telefonnummern verfügen, kann es vorkommen, dass derselbe Haushalt mehrmals angerufen wird. Dies lässt sich leider aufgrund der Auswahl der Haushalte per Computerprogramm nicht ganz vermeiden. Nähere Hintergründe zum Umfrageverfahren lassen sich auch auf der Homepage www.suz-umfragen.de nachlesen.

Die Forscher und die Stadt hoffen auf eine hohe Teilnahmebereitschaft der Bewohner, damit die Befragungsergebnisse auch gut und aussagekräftig werden. Ergänzt wird die Telefonumfrage noch durch eine schriftliche Umfrage, die im September an alle Haushalte versandt wird. Aus den Ergebnissen der Befragung werden Maßnahmenkonzepte für den Verkehrsentwicklungsplan, der einen Zeitraum bis 2030 abdecken soll, erarbeitet.